Geschäftsstelle

Dr. Anna Kaminsky

Dr. Kaminsky Geschäftsführerin

Studium an der Sektion Theoretische und angewandte Sprachwissenschaft (Schwerpunkt romanische Sprachen; Abschluss Sprachmittler) an der Karl-Marx-Universität in Leipzig; 1993 Promotion Dr. phil. zum Thema "Sprache in der Politik. Die Analyse politischer Texte des katalanischen Nationalismus 1898-1917"; 1993 bis 1998 Mitarbeit in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten u.a. am Berliner Institut für vergleichende Sozialforschung, an der Universität Münster, der Gedenkstätte Sachsenhausen und am Deutschen Historischen Museum; seit 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit 2001 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mitglied in den Beiräten der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam, im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt sowie im Beirat Aufarbeitung der Stiftung Ettersberg.

Publikationen zu Alltags- und Konsumkultur sowie zu Fragen der Erinnerungspolitik; u.a. Kaufrausch. Die Geschichte der ostdeutschen Versandhäuser, Berlin 1998; Heimkehr. Geschichte und Schicksale deutscher Kriegsgefangener, München 1998; Wohlstand, Schönheit, Glück. Kleine Konsumgeschichte der DDR, München 2001; Gedenkstättenarbeit und Oral History (hrsg. gemeinsam mit F. Boll), Berlin 2002; Orte des Erinnerns. Gedenkstätten, Gedenkzeichen und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR (als Hrsg.), 1. Auflage Leipzig 2004, 2. Auflage Berlin 2007; Hrsg: Erinnerungsorte an den Massenterror 1937/38 in der Russischen Föderation, Berlin 2007; Hrsg: Erinnerungsorte an den Holodomor 1932/33 in der Ukraine, Universitätsverlag Leipzig 2008; Hrsg.: Die Berliner Mauer in der Welt, Berlin Story Verlag 2009; Hrsg.: Erinnerungsorte an die Opfer des Kommunismus in Belarus, Berlin 2011 sowie für die Opfer von Katyń (2013).