Pressemitteilung vom 03.11.2003
Matinee: "Alles nur Geschichte(n)?" Nachdenken über die Gegenwart eines untergegangen Staates Eine Matinee der Stiftung Aufarbeitung und des Deutschlandfunk
09. November 2003, Großer Saal, Rotes Rathaus Berlin, Rathausstraße 15
Am 14. Jahrestag des Mauerfalls laden die Stiftung Aufarbeitung und der Deutschlandfunk Persönlich-keiten und Akteure aus Medien, Wissenschaft, Bildung und Kultur ein, um den gegenwärtigen und zukünftigen Umgang mit DDR-Themen in der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Entgegen allen Befürchtungen in der Vergangenheit haben in diesem Jahr insbesondere die zahlreichen Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des 17. Juni 1953, der große Erfolg des Films "Good bye, Lenin", aber auch die "Ostalgie-Shows" diverser Fernsehsender gezeigt, dass das Thema DDR nicht tot ist. Welchen Stellenwert wird es jedoch in der Zukunft einnehmen? Wie sollte mit den Themen "Diktatur in der DDR" und "deutsche Teilung" in der Öffentlichkeit adäquat umgegangen werden? Wie kann die Beschäftigung mit der jüngsten deutschen Vergangenheit gestaltet werden?
Die Teilnehmer diskutieren zu folgenden Themen: +++ Lebensgefühl: Getrennt vereint? +++ Die DDR mehr als eine Fußnote? +++ "Die DDR ist längst Kult!" Rekonstruktion von Alltag und Politik +++ "Draußen vor der Tür?" Die Perspektive ehemaliger Oppositioneller sowie Opfer der SED-Diktatur +++
Berlin, 03. November 2003

