
14.06.2012 / 20:15 Uhr
Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Mecklenburg-Vorpommern
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Maxim Gorki Theater
Die neue Studie der Journalistin Christiane Baumann beleuchtet für die Jahre 1968 bis 1989 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin das, was die meisten Zeitgenossen nur erahnen konnten: die inoffizielle Seite des Theaterbetriebes. Thema ist die Stasi am Theater - und die Bevormundung durch SED-Instanzen. Erzählt werden aus der erfolgreichen Zeit des Hauses unter Schauspieldirketor Christoph Schroth Geschichten von Anpassung, Verwicklung und Verrat - aber auch von Beharren auf Eigensinn und Debatte.
Dieser Band der Schriftenreihe der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Mecklenburg-Vorpommern betritt Neuland, denn derart zusammenhängende Recherchen über Stasi-Aktivitäten gibt es bislang zu keinem anderen ostdeutschen Theater.
An der Podiumsdiskussion wirkten Christiane Baumann, Bärbel Röhl, Sylvia Krupicka und Dr. Matthias Braun mit, moderiert wurde das Gespräch von Ernst-Jürgen Walberg.
Maxim Gorki Theater
Studiobühne
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin