Weiterbildungen 2009

Datum/UhrzeitThema
21. Januar
11:00 – 16:00 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit für Aufarbeitungseinrichtungen
Die Presse berichtet nicht. Der Internetauftritt wird wenig nachgefragt. Besucherzahlen stagnieren. Die Frage ist: wie bringe ich mit geringen finanziellen und logistischen Mitteln dennoch meine Botschaft »rüber«? Das Tagesseminar analysiert die Rahmenbedingungen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Aufarbeitungseinrichtungen. Hierbei wird vor allem das professionelle Erstellen von Pressemitteilungen und die Frage der Journalisten-Ansprache sowie die Evaluierung der Öffentlichkeitsarbeit fokussiert. Es ist erwünscht, dass Probleme aus der eigenen Praxis bearbeitet werden.
Dozent: Christian Booß

Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung,
Kronenstraße 5, 10117 Berlin
18. Februar
11:00 – 16:00 Uhr
Namensnennung oder Schwärzung? Das allgemeine Persönlichkeitsrecht und die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Autoren, Internetredakteure, Film- und Ausstellungsmacher werden im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur verstärkt mit Fragen zu Persönlichkeitsrechten Dritter konfrontiert. Die Veranstaltung will praxisorientierte Antworten geben, damit unerfreuliche und nicht selten kostspielige Streitigkeiten vermieden werden können.
Referent: Rechtsanwalt Prof. Dr. Johannes Weberling, Berlin

Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung,
Kronenstraße 5, 10117 Berlin
18. März
11:00 – 16:00 Uhr
Meine Akte – das Stasi-Unterlagen-Gesetz und die Rehabilitierung von Opfern politischer Verfolgung in SBZ und DDR
Gemeinsam mit der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Dieses Weiterbildungsangebot richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen, Opferverbänden und Ämtern, die mit der Betreuung und Unterstützung bei der Rehabilitierung von Opfern politischer Verfolgung der SBZ/DDR betraut sind.

Veranstaltungsort: Archiv der BSTU
Ruschestraße 103 Haus 7 Raum 127, 10365 Berlin
15. April
Achtung!
Veranstaltung fällt aus.
Die Weiterbildung findet nicht statt!

Einführung in die Projektförderung der Stiftung Aufarbeitung. Antragstellung, Projektmanagement und Verwendungsnachweisführung
Diese Veranstaltung gibt umfassende Hinweise und Tipps zur Antragstellung bei der Bundesstiftung. Welche Voraussetzungen müssen Projektanträge an die Bundesstiftung Aufarbeitung sowie andere Mittelgeber der öffentlichen Hand erfüllen? Welche inhaltlichen und formalen Anforderungen werden an einen Antrag gestellt? Darüber hinaus werden Fragen zur Abrechnung von Projekten gegenüber den Zuwendungsgebern beantwortet.

Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung,
Kronenstraße 5, 10117 Berlin
13. Mai
Achtung!
Veranstaltung fällt aus.
Die Weiterbildung findet nicht statt!

Projekttage zur DDR-Geschichte gestalten – Von der Planung bis zur Auswertung
Für die deutsche Nachkriegsgeschichte bleibt häufig zu wenig Zeit im Geschichtsunterricht. Im Rahmen von Projekttagen oder Bildungsfahrten ergibt sich aber die Gelegenheit, sich an authentischen Orten und mit Zeitzeugen dieser Epoche zu nähern. Wie finde ich ein Thema für Projekttage zur DDR-Geschichte? Wie plane ich Projektarbeit? Wie binde ich Zeitzeugen, Quellen/Akten ein? Welche Rolle spielen außerschulische Lernorte? Wie sichere ich Abschlussergebnisse? Diese und andere Fragen sollen diskutiert werden und dabei Vorschläge für Projekte vorgestellt bzw. gemeinsam erarbeitet werden.)
10. Juni
11:00 – 16:00 Uhr
Das Web 2.0 für die PR-Arbeit nutzen
Blogs, Wikis, Podcasts oder Social Networks – das Internet bietet heute viele neue Möglichkeiten, schnell und unkompliziert online zu kommunizieren. Selbst technische Laien können Texte, Bilder, Videos und Tondokumente im Web veröffentlichen, sich vernetzen, informieren und austauschen. Auch Unternehmen und Organisationen entdecken immer häufiger das so genannte Web 2.0 für ihre PR-Arbeit. Anhand von Fallbeispielen gewinnen die Teilnehmer einen ersten Überblick über die wichtigsten Trends und Tools im Web 2.0. Im Mittelpunkt steht die Diskussion darüber, wie sich die neuen Angebote, Dienste und Plattformen für die Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen sinnvoll nutzen lassen.
Dozentin: Dr. Ilona Schäkel

Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung,
Kronenstraße 5, 10117 Berlin
25. und 26. JuniFotoarchivierung im Bundesarchiv
Gemeinsam mit dem Bundesarchiv
Die in den letzten Jahren verstärkt zu verzeichnende Visualisierung von Geschichte geht auch an den Archiven nicht spurlos vorüber. So häufen sich bspw. im Gefolge der Vorbereitung der beiden 20. Jahrestage von Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit die Anfragen nach Fotos. Doch wie sollen Fotos archivisch behandelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden? Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung werden die Teilnehmer in die Bestände, die Erschließungs- und die Digitalisierungspraxis des Bildarchivs des Bundesarchivs eingeführt. Den Teilnehmern wird des Weiteren die Bilddatenbank vorgestellt.

Veranstaltungsort: Bildarchiv im Bundesarchiv,
Potsdamer Straße1, 56064 Koblenz