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Alexander, Karl Friedrich

* 1.5.1925
Physiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Rechtsanwalt; 1942 Abitur in Berlin, danach Praktikum u. a. bei Siemens & Halske; RAD u. Wehrdienst, Funker, Aug. 1944 frz. Kriegsgefangenschaft.
Ende 1945 Rückkehr nach Dtl.; 1946 Physikstudium in Berlin; 1947 SED; 1947 Forts. des Studiums in Göttingen, dort Mitgl. der KPD, 1951 Dipl. am Max-Planck-Inst. für Physik; Übersiedl. nach Berlin (Ost); 1954 Prom. an der HU Berlin; seit 1955 am Aufbau des Zentrums für Kernforschung (ZfK) Rossendorf (b. Dresden) beteiligt, 1955/56 Teiln. an einem Reaktorlehrgang im Inst. für Atomenergie der AdW der UdSSR; 1959 Habil. an der TU Dresden; Ltr. des Bereichs Reaktortechnik u. Neutronenphysik im ZfK Dresden u. zugl. 1961 – 65 Prof. mit Lehrauftrag für Kernphysik an der KMU Leipzig; 1966 – 69 stellv. Labordir. im Vereinigten Kernforschungszentrum in Dubna (UdSSR); 1970 – 88 Dir. des ZI für Elektronenphysik der AdW in Berlin; 1970 Korr. u. 1973 – 92 Ord. Mitgl. der AdW; 1970 – 80 Mitgl. des Red.-Kolleg. der Ztschr. »Physik der Elementarteilchen u. der Atomkerne« (russ.); 1981 – 90 Mitgl., 1984 – 90 Sekr. der International Commission on Plasma Physics der International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP), 1986 – 89 Mitgl. des Editorial Board des »European Journal of Physics«; zahlr. wiss. Veröff. zur Kern- u. Plasmaphysik, Thermodiffusion.
1990 em.; lebt in Berlin.

HoK

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