Zeitzeugeninterviews zum 13. August 1961

Im Auftrag der Bundestiftung Aufarbeitung interviewten Hans Sparschuh und Rainer Burmeister von Heimatfilm GbR zehn Zeitzeugen des Mauerbaus von 1961. Die vollständigen Interviews befinden sich im Archiv der Bundesstiftung, hier zeigen wir Ihnen einzelne Ausschnitte.
Dieses Vorhaben wurde gefördert vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.


Dieter Drewitz, Jahrgang 43, Berlin
Gerät am 13.August 1961 wegen angeblicher Spionage in die Fänge der DDR-Staatssicherheit.


(unter Verwendung von Fotos aus dem Bundesarchiv)

Reinhard Hummel, Jahrgang 42, Berlin-West
Ein junger Mann verhilft seiner Leipziger Freundin zur Flucht über die deutsch-deutsche Grenze.


(unter Verwendung von Fotos aus dem Bundesarchiv)

Joachim Jauer, Jahrgang 40, Berlin-West
Als junger RIAS-Reporter unterwegs an den Brennpunkten des 13. August 1961. Sein Bericht über den ersten Mauertoten.


(unter Verwendung von Fotos aus dem Bundesarchiv)

Catharina Mäge, Jahrgang 56, Berlin
Erlebt als Kind den Mauerbau und will als junge Frau in den Westen flüchten.
Eine Odyssee in die Freiheit. Zum Interview

Fred S. Oldenburg, Jahrgang 37, Berlin
Erst FDJ- Funktionär, dann unliebsam. Verlässt Ost-Berlin Ende der 1950er Jahre in Richtung Westen und erlebt dort den Mauerbau. Zum Interview

Joachim Rudolph, Jahrgang 1938, Berlin
Eine gelungene Flucht 1961 - als Jugendlicher durch Stacheldraht und Sperranlagen nach West-Berlin. Zum Interview

Christa Schenk, Jahrgang 34, Neustadt-Glewe
Die Koffer waren gepackt. Am 14. August 1961 sollte es für immer in den Westen gehen. Es wurde nichts daraus. Zum Interview

Karl-Ernst Selke (1944-2013), Wusterhausen/Dosse
Beobachtungen eines Jugendlichen am Tag des Mauerbaus und wie sich sein Leben von einem Tag zum anderen änderte. Zum Interview

Hans-Jürgen Sievers, Jahrgang 43, Brandenburg an der Havel
In der DDR bleiben aus christlicher Verantwortung. Eine Frau aus dem Westen heiratet in den Osten. Zum Interview

Renate Werwigk, Jahrgang 38, Berlin
Mehrmalige Fluchtversuche in den Westen misslingen. Erst der Freikauf aus dem Zuchthaus bringt ihr die Freiheit. Zum Interview

Zeitzeugenbüro und Zeitzeugen

Das Zeitzeugenbüro (SED-Diktatur und deutsche Teilungsgeschichte in Schule und außerschulischer Bildung) bündelt Angebote und didaktische Materialien zum Thema "Mauerbau und Grenze" für die Ausgestaltung des Schulunterrichts und die Planung von Veranstaltungen in der außerschulischen Bildungsarbeit.

Zeitzeugen zum Thema Berliner Mauer und Innerdeutsche Grenze in den Unterricht einladen:
weitere Informationen.
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