»Das doppelte 1968: Hoffnung – Aufbruch – Protest«

Das Jahr 1968 steht heute für eine bedeutende Zäsur der deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte und als Chiffre für ein Jahrzehnt des Aufbegehrens, der Emanzipation und des gesellschaftlichen Wandels. Während im Westen die Studentenbewegung die gesellschaftlichen Verhältnisse und die bisherigen Autoritäten in Frage stellte und ihren "Marsch durch die Institutionen" antrat, geriet im Osten Europas der Staatskommunismus sowjetischer Prägung durch die Entwicklungen des »Prager Frühlings« in eine tiefe Krise.

Die Veranstaltungsreihe "Das doppelte 1968" nimmt 50 Jahre später den vielschichtigen gesellschaftlichen Wandel der 1960er-Jahre in West und Ost, der vor allem durch das Jahr 1968 geprägt wurde, in den Blick. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Aufbegehrens in Politik, Gesellschaft, Alltag und Kultur anhand ausgewählter Themenschwerpunkte behandelt werden.

Alle Termine der Reihe


Dienstag, 10. April 2018 | 18.00 Uhr
1968: Mythos Ost – Mythos West
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 8. Mai 2018 | 18.00 Uhr
Renaissance des Kommunismus? Zur Ideengeschichte der „Achtundsechziger“
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 5. Juni 2018 | 18.00 Uhr
Gelenkter Protest? SED, Stasi und Studentenbewegung
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 4. September 2018 | 18.00 Uhr
„Rockmusik, Rebellion und freie Liebe“ – Die Jugendkulturen der 1960er-Jahre
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 09.10.2018 | 18.00 Uhr
Zwischen Paris und Prag. Wie international war 1968?
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 6. November 2018 | 18.00 Uhr
Aufarbeitung oder Schlussstrich? Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit in Deutschland
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung

Dienstag, 4. Dezember 2018 | 18.00 Uhr
Von der Revolte zur Revolution. Wie viel 1968 steckt in 1989?
Veranstaltungsort: Bundesstiftung Aufarbeitung