Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2006

Inhaltsübersicht

Cover Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2006Editorial
Friedrich P. Kahlenberg/Hermann Weber: Zum Abschied von Eugen Leviné (1916 bis 2005) (S. 11-13)

Fünfzig Jahre XX. Parteitag, Polnische Krise und Ungarische Revolution
Ilko-Sascha Kowalczuk: Zwischen Hoffnungen und Krisen: Das Jahr 1956 und seine Rückwirkungen auf die DDR

Erinnerungen an das Jahr 1956. Ein Gespräch mit Wolfgang Leonhard und Ralph Giordano

Michail Prozumenšcikov: Ereignisse, die die kommunistische Welt erschütterten. Zum 50. Jahrestag des XX. Parteitags der KPdSU

János M. Rainer: Ungarn im Schatten der Sowjetunion 1944 bis 1990: Determinanten und Spielräume

Árpád von Klimó: »1956« – Nationale Geschichtskultur, Erinnerungspolitik und private Erinnerung während Ungarns »Systemwechsel« 1989

Malgorzata Ruchniewicz: Die Rückkehr der offiziell Vergessenen. Die Repatriierung der polnischen Gulag-Häftlinge Ende 1955

Lukasz Kaminski: Das Jahr 1956 in Niederschlesien

Abhandlungen
Ruud van Dijk: Die »new« Cold War History und die Ursprünge des Kalten Krieges 1945 bis 1947

Florian Wilde: »Diskussionsfreiheit ist innerhalb unserer Partei absolut notwendig« – Das Verhältnis des KPD-Vorsitzenden Ernst Meyer zur innerparteilichen Demokratie 1921/22

Gerhard Wettig: Konrad Adenauers Besuch in Moskau im September 1955: Konsens und Dissens zwischen UdSSR und DDR

Ehrhart Neubert: »Nieder mit der DDR«. Isolierter, unbekannter und verkannter Widerstand

Mario Niemann: »Vom Standpunkt des Pessimismus jedoch kann man keine erfolgreiche Parteiarbeit organisieren« – Die Absetzung des 1. Sekretärs des Bezirks Magdeburg Alois Pisnik im Februar 1979

Narihiko Ito: Aktuelle Rosa-Luxemburg-Forschung in Russland und China

Forum: Siebzig Jahre Moskauer Prozesse und »Großer Terror«
Nicolas Werth: Der Stellenwert des »Großen Terrors« innerhalb der stalinistischen Repressionen: Versuch einer Bilanz

Fridrikh Firsov: Soviet History During the Great Terror Critical Notes on Recent Historical Publications

Leonid Luks: »Großer Terror« und Stalin-Kult. Anmerkungen zur Durchsetzung der Stalinschen Herrschaft

Robert V. Daniels: The Great Terror and the Revolutionary Process

Biographische Skizzen
Hermann Weber: Wer war »Ralf Forster«? Der Leiter der DKP-Militärorganisation im Spiegel der Erinnerung und der MfS-Akten

Helmut Müller-Enbergs: Markus Wolf und die Ablösung Bruno Haids als Leiter der DDR-Nachrichtendienstschule 1952

George Hermann Hodos: Die Rolle Lazar Brankovs im ungarischen Schauprozess gegen László Rajk 1949

Wilfriede Otto: Max Menzel und Horst Hennig. Zwei Generationen deutscher Vorkuta-Häftlinge

Dokumentation
Jerzy Kochanowski: »Gegenüber Polen herrscht ein allgemeiner Unwille«. Zwei Dokumente der Polnischen Militärmission aus dem Jahr 1946 zur Einschätzung der SED

Sammelrezensionen
Wladislaw Hedeler: Die monumentale siebenbändige Dokumentenedition zur Geschichte des Gulag

Jörg Baberowski: Leben und Sterben unter Stalin oder warum Historiker Biografien schreiben müssen

Jan Foitzik: Die sowjetische Besatzung in Österreich (S. 393-400) Helmut Müller-Enbergs: Die DDR-Nachrichtendienste: Juristische Aufarbeitung, Erinnerungen und Darstellungen

Newsletter
International Newsletter of Communist Studies XII (2006), no 19

Anhang
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2006
Abbildungsverzeichnis
Aus dem Inhalt des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 1993 bis 2005

Bibliographische Angaben

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2006
Enthält/including:The International Newsletter of Communist Studies XII (2006), no 19
Aufbau Verlag Berlin 2006
ISSN 0944-629X
ISBN-10: 3-351-02686-2
ISBN-13: 978-3-351-02686-8
38,00 EUR (im Buchhandel erhältlich)

Herausgeber

Herausgegeben von: Hermann Weber, Ulrich Mählert, Bernhard H. Bayerlein, Horst Dähn, Bernd Faulenbach, Jan Foitzik, Ehrhart Neubert und Manfred Wilke im Auftrag der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK) wurde 1993 von Hermann Weber begründet. Es widmet sich der Erforschung des Kommunismus als europäischem und globalem Phänomen und informiert in Aufsätzen, Forschungsberichten, Dokumentationen und Rezensionen über neue Ergebnisse der internationalen Kommunismusforschung. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat seit 2004 die Trägerschaft des JHK übernommen.