Aktenbestände

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich derzeit etwa 500 laufende Meter Schriftgut unterschiedlicher Herkunft, die darauf warten, zu verschiedenen Aspekten der SED-Diktatur befragt zu werden.



Zu den Beständen zählen beispielsweise die persönlichen Unterlagen einiger Protagonisten der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit wie die Vorlässe von Rainer Eppelmann und Markus Meckel .

Es gibt aber auch Unterlagen, die aufzeigen, was man in der Bundesrepublik Deutschland von der DDR wusste bzw. was was man über sie vermutete. Einen Einblick in die Arbeit und das Selbstverständnis der Kirchen in der DDR, mithin ihrer Unterstützung der DDR-Opposition, kann man über die Bestände zur Berliner Samaritergemeinde und dem Oskar-Brüsewitz-Zentrum gewinnen.

Das Archiv hält auch vielseitiges Material zu literarischen Texten bereit, die im "Leseland DDR" nicht erscheinen durften und sich im Archiv unterdrückter Literatur in der DDR wiederfinden lassen.

Dies sind nur einige Beispiele für Aktenbestände im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung. Wenn Sie auf der Suche nach Unterlagen zu bestimmten Themen im Stiftungsarchiv sind, geben Ihnen Dr. Matthias Buchholz oder Sylvia Griwan gerne Auskunft.