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Aktuelle Meldung vom 24.01.2013

Premiere: Neue Dokumentation zu Bärbel Bohleys „Rauswurf“ aus der DDR

Film porträtiert die Abschiebung und Rückkehr der Bürgerrechtlerin in die DDR 1988

Der Dokumentarfilm „Der Rauswurf“ zeichnet die Ausweisung der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley 1988, ihr sechsmonatiges Exil und ihre Rückkehr nach Ost-Berlin nach. Am 1. Februar wird die Dokumentation von der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit der DOKfilm Fernsehproduktion und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg im Grünen Salon der Volksbühne Berlin erstmals öffentlich präsentiert.

Bärbel Bohley trat entschieden für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für die Rede- und Reisefreiheit in der DDR ein. Nach der staatlichen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration im Januar 1988 wurde sie in Ost-Berlin mit anderen DDR-Oppositionellen verhaftet und über die Bundesrepublik nach Großbritannien abgeschoben. Im August 1988 erzwang Bärbel Bohley ihre Rückkehr in die DDR. Während ihrer Zeit im Westen schrieb sie Tagebuch, das zur Grundlage des Films wurde.

Die Dokumentation "Der Rauswurf. Bärbel Bohley - Tagebuch einer Unbequemen“ von Gabriele Denecke und der DOKfilm Fernsehproduktion beschreibt den Weg Bärbel Bohleys anhand ihrer eigenen Schilderungen und der Erinnerungen von Wegbegleitern. Der Film zeigt Bärbel Bohley als eine Frau, die die Ohnmacht des Einzelnen vor der Übermacht des Regimes nie akzeptiert hat.

Im Anschluss an die Filmpremiere spricht Marianne Birthler auf dem Podium mit Christoph Singelnstein (rbb).

Der Film wird am Dienstag, 5. Februar um 22:45 Uhr im rbb-Fernsehen erstmals öffentlich ausgestrahlt.

Filmpremiere "Der Rauswurf. Bärbel Bohley - Tagebuch einer Unbequemen“
Datum: 1. Februar 2013
Uhrzeit: 19 Uhr
Mitveranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg, DOKfilm Fernsehproduktion GmbH
Ort: Grüner Salon in der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2, 10178 Berlin
Teilnahme nur nach Anmeldung möglich bis zum 30. Januar 2013 per Fax unter 0331/97993 84823 oder per E-Mail.