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Aktuelle Meldung vom 16.01.2014

320 Teilnehmer zur Geschichtsmesse 2014 in Suhl erwartet

Thema im europäischen Gedenkjahr 2014: „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ (23. bis 25. Januar 2014, Suhl)

100 Jahre Ausbruch Erster Weltkrieg, 75 Jahre Überfall auf Polen, 25 Jahre Friedliche Revolution in der DDR und Umbrüche in Mittelosteuropa: Zum Auftakt des europäischen Gedenkjahres 2014 diskutieren 320 Multiplikatoren der historisch-politischen Bildungsarbeit aus ganz Deutschland während der siebten Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung die Bedeutung der verschiedenen Jahrestage. Was heißt ihr Aufeinandertreffen für die Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis von Diktatur und Demokratie in Wissenschaft, Politik und Schule? Unter der Überschrift „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ werden vom 23. bis 25. Januar im thüringischen Suhl mehr als 50 aktuelle Projekte präsentiert. Zahlreiche Vorträge, Podien und Ausstellungsangebote runden das Programm ab.

Insbesondere die Abendveranstaltungen richten sich im Ringberg Hotel Suhl an ein breites Publikum. Am Donnerstag, 23. Januar um 19 Uhr wird der Dokumentarfilm „Die Familie“ gezeigt. In der anschließenden Diskussion sprechen der Regisseur Stefan Weinert, Oberstaatsanwalt a.D. Bernhard Jahntz und Rainer Eppelmann über die Schicksale der Mauertoten und ihrer Familien sowie über die Schwierigkeiten der juristischen Aufarbeitung. Bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Aufarbeitung – Herausforderungen und Potentiale der historisch-politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Europa“ wird am Freitag, 24. Januar ab 19:30 Uhr die KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, erwartet.

Die einmal jährlich stattfindende Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung ist jeweils einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext gewidmet. Die dreitägige Fachtagung zählt rund 300 Besucherinnen und Besucher, die bundesweit Kulturämter, Schulen und Bildungseinrichtungen aller Art sowie Kultusministerien und Aufarbeitungsinitiativen vertreten. Ziel der Tagung ist es, eine möglichst breite, öffentliche Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Zeitgeschichte zu befördern.

Wir würden uns freuen, Sie oder einen Kollegen / eine Kollegin in Suhl begrüßen zu können! Bitte beachten Sie, dass freie Plätze aufgrund der hohen Nachfrage begrenzt sind. Nutzen Sie bei Interesse das Anmeldeformular oder wenden Sie sich direkt per Mail an die Bundesstiftung Aufarbeitung.

Weitere Informationen bietet die Webseite www.geschichtsmesse.de