Aktuelles

Aktuelle Meldung vom 19.03.2014

Denkmal für Opfer des Kommunismus: Wie viel Geschichte verträgt Berlin?

Podiumsdiskussion und Präsentation von Konzepten für ein zentrales Mahnmal

Durch die Errichtung eines zentralen Mahnmals für die Opfer des Kommunismus in Deutschland zwischen 1945 und 1989 kann in Berlin ein Ort entstehen, der die Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in unserer Gesellschaft dauerhaft wach hält. Wie soll das Denkmal für die Opfer des Kommunismus aussehen, wo sollte es stehen? Wie kann sich ein Mahnmal in die bereits vorhandenen Erinnerungsorte im Zentrum Berlins einreihen? Diese Fragen werden am 26. März in der Podiumsdiskussion „Wie viel Geschichte (v)erträgt Berlin?“ erörtert.

Es diskutieren der Schriftsteller und Journalist Helmuth Frauendorfer, der Bundestagsabgeordnete Philipp Lengsfeld (CDU), die stellvertretende kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hiltrud Lotze, der Mitinitiator des Freiheits- und Einheitsdenkmals Florian Mausbach und die Bezirksstadträtin von Berlin-Mitte Sabine Weißler (Bündnis 90/Die Grünen). Das Gespräch wird moderiert vom Bevollmächtigten des Vorstands der Deutschen Gesellschaft e.V. Andreas H. Apelt.

Als Grundlage der Diskussion werden konkrete Entwürfe und Konzeptideen präsentiert. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte in ihrem Kreativwettbewerb >>geschichts-codes<< 2013 bundesweit Studierende aufgerufen, Entwürfe für ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus einzureichen. Die Preisträger stellen die Siegerentwürfe im Rahmen der Veranstaltung vor. Zudem werden Konzepte des Künstlers und ehemaligen politischen Häftlings in der DDR Gino Kuhn und der Firma Grafikagenten präsentiert.

Podiumsdiskussion: „Wie viel Geschichte (v)erträgt Berlin?“ Ideen für die Gestaltung eines zentralen Mahnmals in Berlin für die Opfer des Kommunismus in Deutschland
Datum: 26. März 2014
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft e.V., Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Ort: Europasaal der Deutschen Gesellschaft e.V. | Voßstraße 22 | 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.