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Aktuelle Meldung vom 22.05.2014

„Freedom Express“: In sechs europäischen Ländern auf den Spuren von 1989

Teilnehmer gesucht – Jugendliche erkunden die Geschichte der Friedlichen Revolutionen

Auf den Spuren der Friedlichen Revolutionen des Jahres 1989 wird der „Freedom Express“ mit rund 20 jungen europäischen Studierenden, Künstlern und Kreativen historische Orte in fünf Ländern Ostmitteleuropas und Deutschlands besuchen. Vom Start am 29. August in Danzig geht die Bustour über Warschau, Budapest, Timisoara (Rumänien), Sopron (Ungarn) und Bratislava bis nach Prag und findet vom 11. bis 14. September in Berlin ihren Abschluss. An den Stationen des „Freedom Express“ wird mit Aktionen, Straßenkunst und einer Multimedia-Ausstellung an die Geschichte der Selbstbefreiung der ehemaligen Ostblockstaaten erinnert.

Der „Freedom Express“ ist eine Initiative des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Nationalen Kulturzentrum (Polen) und dem Institut für die Erforschung der Geschichte der Transformation in Budapest sowie weiteren Partner. Gefördert wird die Initiative von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem polnischen Außenministerium, dem ungarischen Ministerium für Personalwesen, dem slowakischen Kulturministerium und dem polnischen Ministerium für Kultur und Nationales Erbe.

Bis zum 30. Juni 2014 können sich alle Interessierten zwischen 18 und 28 Jahren für einen Platz im „Freedom Express“ bewerben. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch eine international besetzte Jury.

Weitere Informationen zur Tour und der Anmeldung bietet die englischsprachige Webseite www.freedomexpress.enrs.eu

Teil des Projekts ist die Facebook-Seite „Made in 89“. Was wäre, wenn es Facebook 1989 schon gegeben hätte? Auf der Fanpage berichten fiktive Nutzer über Erlebnissen und Ereignisse des Revolutionsjahres 1989 in Polen, Ungarn, der damaligen Tschechoslowakei, Rumänien, der DDR und den ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Seite richtet sich vor allem an diejenigen, die abgehörte Telefongespräche, Warenknappheit und staatliche Fernsehkanäle nur aus Erzählungen kennen: www.facebook.com/madeineightynine