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Aktuelle Meldung vom 26.06.2014

Studie zu Pharmatests in der DDR: Charité stellt Zwischenergebnisse vor

Bundesstiftung Aufarbeitung fördert medizinhistorische Studie

Unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang sind in der DDR Medikamente im Auftrag westlicher Arzneimittelhersteller klinisch geprüft worden? Diese Fragen untersucht das Forschungsprojekt „Klinische Arzneimittelforschung in der DDR, 1961 – 1989“ seit Juni 2013. Am Montag, dem 30. Juni, 16 Uhr präsentiert der wissenschaftliche Beirat in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Zwischenbericht des Forschungsvorhabens.

Die Forschergruppe untersucht den Komplex der honorierten klinischen Prüfung von Medikamenten in der DDR anhand von Überlieferungen des DDR-Gesundheitssystems, der Staatssicherheit und der Arzneimittelhersteller sowie durch die Befragung von Zeitzeugen. Die breit angelegte Studie wird unterstützt von der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Sachsen, dem Verband forschender Arzneimittelhersteller sowie dem Bundesverband der pharmazeutischen Industrie. Bis Dezember 2015 sollen die abschließenden Studienergebnisse vorliegen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://medizingeschichte.charite.de/aktuelles/
Zwischenbericht des Forschungsprojekts „Klinische Arzneimittelforschung in der DDR, 1961 – 1989“

Veranstalter: Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité- Universitätsmedizin Berlin, Bundesstiftung Aufarbeitung
Datum: Montag, 30. Juni 2014
Uhrzeit: 16:00 – 17:30 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.