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Aktuelle Meldung vom 29.08.2014

„Diktatur und Demokratie“ auf Japan-Tournee

Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung ist weltweit in über zehn Sprachen zu sehen

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ wird in den kommenden Wochen in 19 japanischen Städten gezeigt, darunter in Tokio, Kyoto, Osaka und Yokohama. Damit sind international mehr als zehn fremdsprachige Ausstellungsfassungen im Umlauf. „Die Resonanz auf unser Ausstellungsangebot illustriert die Bedeutung, die der Geschichte von Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert weltweit beigemessen wird“, so die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky. Die japanische Fassung der Ausstellung wird in Universitäten, Stadtverwaltungen, Japanisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaften sowie deutschen Schulen zu sehen sein.

Herausgegeben wird die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ gemeinsam von der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Institut für Zeitgeschichte und Deutschlandradio Kultur. Die Texte wurden von der Deutschen Botschaft in Tokio ins Japanische übersetzt.

Die Ausstellung greift zentrale Themen des Erinnerungsjahres 2014 vom Ausbruch des 1. Weltkriegs 2014 bis in die Gegenwart auf. Die Schau thematisiert auf 26 Tafeln das Ringen zwischen den totalitären Bewegungen des 20. Jahrhundert und den demokratischen Kräften in Europa. Die deutsche Fassung wird im Jahresverlauf in einer Auflage von rund 3.000 Exemplaren an öffentlichen Orten im gesamten Bundesgebiet gezeigt.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/ausstellung2014