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Aktuelle Meldung vom 18.11.2014

Hoşgeldiniz kardeşlerimiz? Türkischdeutsche Perspektiven auf Mauerfall und deutsche Einheit

25 Jahre nach dem Mauerfall laden die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Zeitung ZAMAN in Verbindung mit dem Bundesverband der Unternehmervereinigungen e.V. am 25. November, 18 Uhr, zu einer Diskussion über die türkischdeutschen Perspektiven auf den Weg zur deutschen Einheit und die Entwicklung des vereinten Deutschlands ein.

Der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Einheit veränderten das Leben der Menschen in Ost- und Westdeutschland. Der Wandel betraf auch die türkischstämmigen Bürger, nicht nur in Berlin. Wenn in der Bundesrepublik vor dem Mauerfall die Teilung Deutschlands beklagt wurde, war oft pathetisch von „unseren Brüdern und Schwestern im Osten“ die Rede. Der Pathos wich jedoch bald der Ironie, als sich nach 1990 die Kosten der Einheit überschlugen. Wie stellte sich die Vereinigung der beiden deutschen Staaten aus türkischdeutscher Sicht dar? Wie brüderlich oder schwesterlich entwickelte sich das Verhältnis zu den neuen Mitbürgern aus dem Osten Deutschlands?

Ihre Erfahrungen und Beobachtungen diskutieren der Reisunternehmer und ehemalige Europaabgeordnete Vural Öger, der Dresdner Immobilienunternehmer Ümit Çoban, die Schauspielerin und Schriftstellerin Yadé Kara und der Präsident der Türkischen Gemeinde zu Berlin Bekir Yılmaz. Das Gespräch wird moderiert von Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).

Podiumsdiskussion Hoşgeldiniz kardeşlerimiz? Willkommen, Brüder und Schwestern?
Veranstalter: ZAMAN, Bundesverband der Unternehmervereinigungen e.V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Dienstag, 25. November 2014
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.