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Aktuelle Meldung vom 25.02.2015

„Zonenfrauen“ auf der Suche nach den Spuren der DDR

Lesung mit Sabine Michel: Aufbruch, Umbruch und die Suche einer Generation nach Identität

Zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden 2015 lesen die Grimme-Preisträgerin und Autorin Sabine Michel und die Schauspielerin Christina Große am 3. März Texte, die sich mit den Umbrüchen der Friedlichen Revolution in den Lebensläufen damaliger Jugendlicher auseinandersetzen.

Als sich die innerdeutschen Grenzen unter dem Druck der DDR-Bürgerinnen und -Bürger im Herbst 1989 öffneten, änderte sich für viele von ihnen das ganze Leben. Bisherige Erfahrungen waren oft nicht mehr hilfreich, Neues musste erlernt und erprobt werden. Millionen verloren ihren Arbeitsplatz und mussten sich beruflich oft völlig neu orientieren.

Wie sah dieser Umbruch für die Generation aus, die 1989 ihr Abitur in der DDR machte? Mit welchen Hoffnungen, Wünschen, Erwartungen und Ängsten gingen diese 18-Jährigen in ihr weiteres Leben in einem für sie völlig anderen Land? Welche Erfahrungen und Prägungen nahmen sie mit in ihr weiteres Leben im vereinten Deutschland?

Autorin Sabine Michel gehört diesem letzten Abiturjahrgang an. Sie hat mit ehemaligen Mitschülerinnen über das Weggehen und Ankommen und die Bedeutung von Identität und Heimat gesprochen. Mit ihrer Lesung der daraus entstandenen Texten öffnet sie den Blick in eine Transformationszeit, die heute 25 Jahre zurückliegt, deren Wirkungen aber bis heute zu spüren sind.

Lesung: „Zonenfrauen“ mit Sabine Michel und Christina Große
Datum: Dienstag, 3. März 2015
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.