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Aktuelle Meldung vom 21.07.2015

Veranstaltung zum Jahrestag des Mauerbaus: „Flucht und Fluchthilfe in Deutschland“ am 11. August

Am 13. August 1961 begannen sowjetische und DDR-Verbände eine Grenze mit Stacheldraht zu den Westsektoren Berlins zu errichten, die bald darauf durch eine Mauer ersetzt wurde. Die Flucht über die Sektorengrenze wurde zu einem riskanten Unterfangen, das zahlreiche Opfer forderte. Der Wunsch, politischer Verfolgung zu entgehen, Reise- und Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen zu können, die Familie wiederzusehen oder den Wunsch nach einem besseren Leben Wirklichkeit werden zu lassen – die Motive der Menschen zur Flucht waren in der DDR vielfältig, trotz lebensbedrohlicher Gefahren.

Angekommen in der Bundesrepublik stellten sich den Flüchtlingen neue Herausforderungen. Den 54. Jahrestag des Mauerbaus nimmt die Bundesstiftung Aufarbeitung zum Anlass, Flüchtlinge aus der DDR und ihre Helfer zu Wort kommen zu lassen. Sie berichten von Fluchthilfe im geteilten Deutschland, von der Ankunft und der Aufnahme in West-Berlin und in der Bundesrepublik.

Gleichzeitig soll diskutiert werden, ob die seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Vergleiche zwischen der Fluchtbewegung aus der DDR und der aktuellen Flüchtlingspolitik sinnvoll sind. Auch heute verlassen Menschen unter hohen Risiken ihre Heimat, um Kriegen, Repression und Armut zu entgehen und stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.