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Aktuelle Meldung vom 20.01.2016

„Talking about a Revolution!“: Neue Vortragsreihe zur Geschichte der Oktoberrevolution, ihrer Rezeption und Instrumentalisierung

Die russische „Oktoberrevolution“ veränderte 1917 die Weltgeschichte. Nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki formierte sich erst in Europa und bald global die kommunistische Weltbewegung, die die parlamentarische Demokratie allenfalls als Steigbügel für den eigenen Herrschaftsanspruch betrachtete. In der zehnteiligen Vortragsreihe „Talking about a Revolution!“ diskutieren Historikerinnen und Historiker aus dem In- und Ausland die Geschichte, Instrumentalisierung und Rezeption dieses kommunistischen Staatsstreichs, der zu einem Mythos stilisiert wurde, der bis heute fortwirkt.

Die Reihe wird von Jörg Baberowski eröffnet, der sich mit der Realgeschichte des historischen Ereignisses auseinandersetzt. Der Berliner Osteuropaexperte ist mit seinem Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität und dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung zugleich Mitveranstalter der Reihe.

„Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instrumentalisierung – Rezeption“ ist Teil des Themenschwerpunkts Kommunismusgeschichte, den die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Blick auf den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution 2017 eingerichtet hat. Die Bundesstiftung will mit diesem Schwerpunkt die Aufmerksamkeit auf die Geschichte des Kommunismus lenken, die in Deutschland wie auch im Großteil Europas nach wie vor einen weithin weißen Flecken in der Erinnerungskultur darstellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/talking-about-a-revolution-5226.html

Vortragsreihe „Talking about a Revolution!“: Die Oktoberrevolution — ihre Vorgeschichte und Verlauf
Veranstalter: Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Auftaktveranstaltung am Dienstag, 26. Januar 2016
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.