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Aktuelle Meldung vom 11.02.2016

Berlinale 2016: Geförderter Kurzfilm über das Frauengefängnis Hoheneck im Wettbewerb

Der Kurzfilm „Kaputt“ über das zentrale Frauengefängnis der ehemaligen DDR in Hoheneck und das Schicksal weiblicher politischer Gefangener wird am 16. Februar um 16 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs „Berlinale Shorts“ erstmals öffentlich gezeigt. Der Film von Alexander Lahl und Volker Schlecht entstand mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Grundlage des Films sind Interviews mit den ehemaligen politischen Häftlingen Gabriele Stötzer und Birgit Willschütz über ihre Haftzeit in Hoheneck. Neben den Lebensbedingungen werden vor allem die Zwangsarbeit und die Verwertung der hergestellten Produkte für den „Westexport“ thematisiert. Die Tonzeugnisse werden zeichnerisch abstrahiert und in einfachen, sparsam animierten, monochromen Bildern interpretiert.

Kurzfilm Kaputt / Broken – The Women’s Prison at Hoheneck
Erstaufführung für Akkreditierte: Sonntag, 14. Februar, 16 Uhr
Öffentliche Premiere: Dienstag, 16. Februar 16 Uhr
CinemaxX Berlin | Potsdamer Straße 5 | 10785 Berlin | Saal 5 (E)

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