Aktuelles

Aktuelle Meldung vom 16.02.2016

Neuer Vorstand der Bundesstiftung Aufarbeitung nimmt die Arbeit auf

Am 15. Februar konstituierte sich der neue Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem mit der ehemaligen thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Geschichtsdidaktikerin Professorin Waltraud Schreiber (KU Eichstätt) und dem Kölner Historiker Professor Ralph Jessen drei neue Gesichter angehören. Jessen wurde zum Stellvertreter des neuen und alten Vorstandsvorsitzenden Rainer Eppelmann gewählt, der gemeinsam mit dem DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe seit Gründung der Stiftung 1998 Vorstandsmitglied ist.

In der ersten Sitzung des neuen Stiftungsvorstandes wurde zugleich der dritte Vorstand verabschiedet, dem die Kulturreferentin im Schlesischen Museum Görlitz Annemarie Franke und der Politiker Gerry Kley angehört hatten. Besonders gewürdigt wurde die Arbeit des scheidenden stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Professor Bernd Faulenbach (Ruhr-Universität Bochum). Der Historiker hatte dem Vorstand seit 1998 angehört und die Ausrichtung der Stiftungsarbeit in dieser Zeit maßgeblich mitgeprägt. Als Nachfolger von Wolfgang Tiefensee übernahm Bernd Faulenbach im November 2015 den Vorsitz des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“.

Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden vom Stiftungsrat auf fünf Jahre gewählt. Das Gremium ist für die konkrete Ausgestaltung der Stiftungsarbeit zuständig und entscheidet insbesondere über die Projektförderung.