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Aktuelle Meldung vom 08.03.2016

Vortrag und Diskussion am 15.03.: Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung

Der Stand und die Perspektiven der historischen Forschung zum Kommunismus sind Thema eines Vortrags des Leiters der Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“ am Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam Thomas Lindenberger am 15. März 2016, zu dem die Bundesstiftung Aufarbeitung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung einladen. Dabei soll auch die Frage behandelt werden, wie die DDR in diese Geschichte einzuordnen ist.

Die Veranstaltung findet in Erinnerung an den Doyen der westdeutschen Kommunismusforschung Hermann Weber statt. Anlass ist zudem das Erscheinen der Ausgabe 2016 des von ihm begründeten Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung. Der 1928 geborene Mannheimer Historiker Hermann Weber brach als junger Mensch mit der kommunistischen Bewegung und wurde zu einem ihrer scharfsichtigsten Analytiker. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur und des stalinistischen Terrors bewegten ihn bis zu seinem Tod am 29. Dezember 2014. Das Gespräch mit Thomas Lindenberger wird von Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung) moderiert.

Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung. Abendveranstaltung in memoriam Hermann Weber
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Datum: Dienstag, 15. März 2016
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.