Aktuelles

Aktuelle Meldung vom 12.04.2016

Podiumsgespräch am 18.04.: Archive als Akteure der Aufarbeitung

Vor welchen Herausforderungen und Chancen, aber auch vor welcher Verantwortung stehen Archive bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft? Wie können sie dazu beitragen, begangenes Unrecht zu „heilen“ und Verbrechen zu bestrafen? Welchen „Wahrheitsgehalt“ haben die von Diktaturen gesammelte Dokumente?

In einem Podiumsgespräch wird es am 18. April um die Rolle von Archiven bei der Aufarbeitung von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen gehen. Es diskutieren Frank Ebert (Robert-Havemann-Gesellschaft), Floriane Hohenberg (Internationaler Suchdienst Bad Arolsen), der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn, Dea Marić (Documenta – Centre for Dealing with the Past, Human Rights House Zagreb) und Petra Rauschenbach (Bundesarchiv). Das Gespräch wird moderiert von Markus Decker (DuMont-Hauptstadtredaktion).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der sechsteiligen Veranstaltungsreihe „Transitional Justice – Instrumente – Erfahrungen – Herausforderungen“ statt, die von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Humboldt-Viadrina Governance Platform, dem Deutschen Institut für Menschenrechte und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam durchgeführt wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungen2016-4925.html?id=2791

Archive als Akteure der Aufarbeitung
Veranstalter: Deutsches Institut für Menschenrechte, Humboldt-Viadrina Governance Platform
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Montag, 18. April 2016
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.