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Aktuelle Meldung vom 17.04.2016

20. Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung zur Zwangsvereinigung von SPD und KPD vom 22. bis 24.04. in Rostock

Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist das Thema des 20. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen vom 22. bis 24. April in Rostock.

Der Widerstand gegen die Vereinigung von SPD und KPD zur SED am 21./22. April 1946 im Ost-Berliner Admiralspalast war groß, viele Menschen in Ost und West witterten die Gefahr einer Ein-Parteien-Diktatur. Oftmals gingen die sowjetische Besatzungsmacht und die deutschen Kommunisten brutal gegen die Kritiker der Vereinigung vor. Ziel war es, die SPD als politischen Konkurrenten auszuschalten und die Einheitspartei zu einer leninistisch-stalinistischen Organisation neuen Typs voranzutreiben.

Zum 70. Jahrestag der Zwangsvereinigung werden beim Bundeskongress 2016 die Sowjetisierung des politischen Systems in der SBZ/DDR sowie deren Folgen für die kommunistischen Staaten in Ostmitteleuropa von Wissenschaflern und Zeitzeugen dargestellt und diskutiert.

Das vollständige Programm des Kongresses finden Sie unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/uploads/2016-pdf/2016-04-22-24-programm.pdf

20. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen
22. – 24. April 2016
Radisson Blu Hotel Rostock | Lange Straße 40 |18055 Rostock
Teilnahme nur auf Einladung möglich.