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Aktuelle Meldung vom 31.05.2016

Podiumsdiskussion am 7.06.: Die Suche nach dem Osten - Geschichtsbilder der DDR in den Medien

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“

Welche Bilder der DDR wurden von den Medien nach deren Untergang geprägt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten Podiumsdiskussion der Reihe „Deutschland 2.0“ am 7. Juni. Denn das Wissen über die ehemalige DDR gewinnen die Nachgeborenen, aber auch viele im Westen aufgewachsene Bundesbürger vor allem aus den Medien. Mit zahlreichen Filmen, Fernseh- und Radiobeiträgen, Büchern und Berichten wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem „nicht alles schlecht gewesen ist“. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert.

Über die unterschiedlichen Bilder der DDR in den Medien, deren Konjunkturen und Wandlungen diskutieren profilierte Praktiker: Der Chefredakteur und Herausgeber des „Freitag“ Jakob Augstein, ZEIT-Redakteurin Anne Hähnig, der langjährige ORB-Intendant Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer sowie der ehemalige Herausgeber und Chefredakteur der SUPERillu Jochen Wolff. Das Gespräch wird moderiert von der Leiterin des ZDF-Landesstudios Brandenburg Britta Hilpert.

Mehr als 25 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur und der deutschen Einheit fragt die Veranstaltungsreihe „Deutschland 2.0“ danach, wie die DDR bis heute nachwirkt. Die Reihe wird gemeinsam ausgerichtet vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Weitere Informationen unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/deutschland-2-0-5400.html

Podiumsdiskussion: Die Suche nach dem Osten. Die DDR in den Medien
Veranstalter: Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Deutsche Gesellschaft e. V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Dienstag, 7. Juni 2016
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.