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Aktuelle Meldung vom 02.06.2016

Podiumsdiskussion am 09.06.: Die Oktoberrevolution in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur

Abschlussveranstaltung der zehnteiligen Reihe „Talking about a Revolution!“

Die Oktoberrevolution hat Deutschland und Europa nachhaltig geprägt: Erstmals übernahm 1917 eine kommunistische Bewegung die Staatsgewalt in einem Land, zahlreiche Staaten folgten. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instrumentalisierung – Rezeption“ wird am 9. Juni über die Bedeutung der Oktoberrevolution in der heutigen deutschen und europäischen Erinnerungskultur diskutiert werden.

Wird die Revolution in unserer Gegenwart allgemein als der Beginn einer jahrzehntelangen Diktatur verstanden? Wie unterscheidet sich die Erinnerung an die Oktoberrevolution in Ost- und Westdeutschland, wie innerhalb der europäischen Staaten? Diese Fragen werden in internationaler Perspektive von den Historikerinnen und Historikern Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Bernd Faulenbach (Ruhr-Universität Bochum), Leonid Luks (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) sowie Julia Richers (Universität Bern) diskutiert werden. Das Gespräch wird moderiert von Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).

„Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instrumentalisierung – Rezeption“ ist Teil des Themenschwerpunkts Kommunismusgeschichte, den die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Blick auf den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution 2017 eingerichtet hat. Die Bundesstiftung will mit diesem Schwerpunkt die Aufmerksamkeit auf die Geschichte des Kommunismus lenken, die in Deutschland wie auch im Großteil Europas nach wie vor einen weithin weißen Fleck in der Erinnerungskultur darstellt.

Weitere Informationen zur Reihe sowie eine Dokumentation der Veranstaltungen finden Sie unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/talking-about-a-revolution-5226.html

Podiumsdiskussion: Die Oktoberrevolution und ihr Ort in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur
Veranstalter: Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Donnerstag, 9. Juni 2016
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.