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Aktuelle Meldung vom 09.06.2016

Veranstaltungsnachlese vom 7. Juni: Die Suche nach dem Osten. Die DDR in den Medien

Wie war die DDR wirklich? Immer weniger Menschen können diese Frage aus ihrem eigenen Erleben beantworten. Die Nachgeborenen, aber auch viele Bundesbürger, die im Westen aufgewachsen sind, gewinnen ihr Wissen über den untergegangenen SED-Staat hauptsächlich aus den Medien. Unzählige Filme, Fernseh- und Radiosendungen, Bücher und Zeitungsartikel haben in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem »nicht alles schlecht« war. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute von aufgeregten Debatten in der Öffentlichkeit begleitet.

Die Podiumsdiskussion am 9. Juni versuchte zu ergründen, welche verschiedenen Bilder der DDR in den Medien seit 1989/90 Konjunktur haben, wodurch sie entstanden sind und von welchen gesellschaftlichen Entwicklungen und Diskussionen sie begleitet wurden. Ein Veranstaltungsmitschnitt ist ab sofort unter diesem Link verfügbar.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe »Deutschland 2.0. Die DDR im vereinigten Deutschland«, die am 6. September mit der Veranstaltung "Arbeit im Verborgenen: Stasi, BND und NSA – alles gleich?" fortgeführt wird. Alle Informationen zur Reihe finden Sie hier.