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Aktuelle Meldung vom 17.06.2016

Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR

An vielen Orten wird heute an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR erinnert. Damals gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße, um gegen die kommunistische Diktatur zu protestieren. Die Streiks und Demonstrationen für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und die Wiedervereinigung Deutschlands wurden nach kurzer Zeit von sowjetischem Militär gewaltsam niedergeschlagen. Dennoch bleibt der 17. Juni 1953 eines der zentralen Daten der deutschen Freiheitsgeschichte.

Die Bundesregierung begeht den 63. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 mit einer Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes auf dem Friedhof Seestraße in Berlin-Wedding. Dabei werden u.a. der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und der Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier sprechen. Vertreter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligen sich genauso an der Gedenkveranstaltung wie an einer Kranzniederlegung der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.), die bereits am Morgen am Gedenkstein „Für die Opfer des Stalinismus“ am Berliner Steinplatz stattfindet.

Zahlreiche Angebote und Informationen haben wir in unserer Dokumentation zum 17. Juni 1953 zusammengestellt, die Sie hier finden können.
Auf unserem Zeitzeugenportal www.zeitzeugenbuero.de finden Sie einen eigenen Schwerpunkt zum 17. Juni 1953 mit Zeitzeugenberichten und Hintergrundinformationen. Dort können Zeitzeugen des Volkaufstandes kontaktiert und zu Veranstaltungen eingeladen werden.