Aktuelles

Aktuelle Meldung vom 01.11.2016

Geförderte Dokumentationen am 8. November 2016 im rbb Fernsehen

Im Vorfeld des Jahrestags des Falls der Berliner Mauer am 9. November 1989 zeigt das rbb Fernsehen am 8. November 2016 drei Dokumentationen, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert und für den RBB produziert wurden.

Weitere Infos zum Programm des Senders finden Sie auf der Website des rbb .

8. November 2016, 20.15 Uhr: Die Stimme Amerikas

Die Dokumentation von Michael Rauhut und Tom Franke zeigt, wie amerikanische Musik nach 1945 zwischen die Fronten des Kalten Krieges geriet. Heftige Debatten entzündeten sich am Jazz, der lange Jahre als Sirenengesang des „Klassenfeinds“ verteufelt wurde. Einen besonderen Platz räumt der Film der afroamerikanischen Sängerin Etta Cameron ein, die 1968 - 1973 im Ost-Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg lebte. Der Film ist eine Produktion von armadafilm.

8. November 2016, 21.00 Uhr: Mit dem Cadillac durch die Mauer

Anhand von ungewöhnlichen Lebenswegen wird in der Dokumentation den Beweggründen von Fluchthilfe an der Grenze zu Berlin-West, an der ehemaligen innerdeutschen Grenze oder an anderen Grenzen des Eisernen Vorhangs nachgegangen werden. Es waren junge Leute aus der Bundesrepublik und West-Berlin, die dafür die eigene Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Der Film wurde von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister (Heimatfilm GbR) produziert.

8. November 2016, 23.15 Uhr: Feinde in Rot

Der Film thematisiert die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) am 7. Oktober 1989 im kleinen brandenburgischen Ort Schwante durch 42 mutige Frauen und Männer. Mit der Gründung der SDP wollten die Bürgerbewegten in einer eigenen Partei demokratische Veränderungen im Lande herbeiführen, was eine offene Kampfansage an die SED bedeutetete. Der Film wurde von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister (Heimatfilm GbR) produziert.