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Aktuelle Meldung vom 26.01.2017

Geförderter Kurzfilm „Kaputt“ gewinnt Sundance Film Festival

Bei dem international renommierten Sundance Film Festival 2017 ist der Kurzfilm „Kaputt“ als bester Animationsfilm ausgezeichnet worden. Volker Schlecht und Alexander Lahl setzen sich in dem von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderten Film mit dem Schicksal politischer Gefangener im DDR-Frauengefängnis Hoheneck auseinander. Anhand der Erfahrungen der „Hoheneckerinnen“ Gabriele Stötzer und Birgit Willschütz erzählt „Kaputt“ in eindrucksvoller Animation vom zermürbenden Haftalltag, schwerer körperlicher Arbeit und der nagenden Ungewissheit über die eigene Zukunft.

Der Gewinn des Sundance Film Festivals ist die bisherige Krönung einer Erfolgsgeschichte: 2016 lief „Kaputt“ im Programm der Berlinale sowie auf Filmfestivals in Dresden, Stuttgart, Zagreb, Melbourne, Sidney, Bristol, Uppsala und Ljubljana. Beim internationalen Kurz- und Dokumentarfilmfestival ZINEBI in Bilbao wurde „Kaputt“ 2016 als bester Animationsfilm ausgezeichnet.