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Aktuelle Meldung vom 15.02.2017

25 Jahre UOKG: Die Interessenvertretung der Opfer kommunistischer Diktaturen bleibt unverzichtbar

Zum 25. Gründungsjubiläum der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) betont die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky die Bedeutung des Dachverbandes als Vertreterin der Diktaturopfer: „Seit nunmehr 25 Jahren setzt sich die UOKG dafür ein, das geschehene Unrecht und die Verbrechen der kommunistischen Diktatur ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die Opferverbände haben sich immer wieder für die politische, finanzielle und nicht zuletzt ideelle Anerkennung und Entschädigung eingesetzt und damit viele gute Ergebnisse erzielt. Wichtige Verbesserungen stehen jedoch weiterhin aus, etwa die Umkehr der Beweislast bei der Anerkennung der Haftfolgen politisch Verfolgter. Auch wäre es sinnvoll, die 2019 auslaufenden Fristen für die Rehabilitierung und damit verbundene Leistungen aufzuheben.“

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft begeht ihr 25-jähriges Bestehen am 15. Februar 2017 ab 18 Uhr mit einem Festakt in den Räumen der Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin. Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Johannes Singhammer wird die Festrede halten.

Unter dem Dach der UOKG sind mehr als 30 Opferverbände, Menschenrechtsorganisationen und Aufarbeitungsinitiativen organisiert. Der Verband vertritt die Interessen der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft und bewahrt die Erinnerung an deren Leid. Die Bundesstiftung Aufarbeitung begleitet die Arbeit der UOKG sowie der in ihr organisierten Vereinigungen seit ihrer Gründung und unterstützt sie finanziell mit ihrer Projektförderung. Seit 1998 hat die Stiftung insgesamt 610 Vorhaben der UOKG und ihrer Einzelverbände mit mehr als 4,7 Millionen Euro gefördert.