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Aktuelle Meldung vom 27.02.2017

Filmpräsentation und -gespräch: „Wenn Mutti früh zur Arbeit geht – Frauen in der DDR“ am 1. März 2017

Am 1. März 2017 präsentieren Freya Klier (Autorin und Regisseurin) sowie Nadja Klier (Fotografin und Produzentin) ihre neue Dokumentation „Wenn Mutti früh zur Arbeit geht – Frauen in der DDR“ in der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Als nach 1989 das Leben in der DDR beurteilt wurde, gehörte die Situation der Frauen zu den positiv bewerteten Seiten des Lebens in der Diktatur, im Unterschied zu vielen anderen Bereichen. Die Gleichberechtigung der Frau wurde oftmals als Musterbeispiel gelungener Frauenpolitik dargestellt. Aber wie lebten Frauen in der DDR tatsächlich? Waren sie wirklich gleichberechtigt - oder stand dies lediglich auf dem Papier? Berufstätigkeit, Kind, Familie, erfüllte Partnerschaft, Selbstverwirklichung… Auch in der DDR waren dies Aufgaben und Ansprüche, mit denen Frauen wie überall auf der Welt täglich jonglieren mussten. Die Filmemacherinnen Freya Klier und Nadja Klier haben Frauen aus verschiedenen DDR-Generationen und aus Stadt und Land um ihre Erinnerungen gebeten. Sie haben Originalmaterial des DDR-Fernsehens herangezogen und Experten wie etwa Prof.Dr. Hildegard Maria Nickel von der Humboldt-Universität Berlin um Einschätzungen gebeten. Entstanden ist eine differenzierte Dokumentation, die persönliche Einblicke in ein Frauenleben in der DDR gibt.

Filmpräsentation und -gespräch: „Wenn Mutti früh zur Arbeit geht“ – Frauen in der DDR
Datum: Mittwoch, 1. März 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung Aufarbeitung | Kronenstr. 5 | 10117 Berlin


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