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Aktuelle Meldung vom 11.07.2017

"Memory Work"-Stipendiatin Verena Boos berichtet in der "Zeit" über Francos Opfer und deren Nachkommen

Die Historikerin und Schriftstellerin Verena Boos berichtet in der Online-Ausgabe der "Zeit" über die Opfer des Franco-Regimes, von denen viele bis heute anonym in Massengräbern verscharrt liegen. Timoteo Mendieta wurde 1939 erschossen und blieb seitdem verschollen. Jahrzehntelang hat seine Tochter Ascensión Mendieta, heute 90, seinen Leichnam gesucht und konnte diesen nun mithilfe der "Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica" (ARMH) auffinden und ihren Vater würdevoll bestatten.
In Spanien liegen auch heute noch geschätzt 114.000 Menschen in Massengräbern verscharrt. Der spanische Staat leistete in Vergangenheit wenig gesellschaftspolitische Aufarbeitung der Verbrechen Francos.
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Verena Boos ist Historikerin und Schriftstellerin der Romane "Blutorangen" und "Kirchberg" (Aufbau-Verlag). Derzeit ist sie "Memory Work"-Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung und forscht über Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik in Spanien. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.