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Aktuelle Meldung vom 25.09.2017

Tagung der Ruhr-Universität Bochum zur Philosophie der Russischen Revolution vom 27. bis 30. September

100 Jahre Oktoberrevolution sind vom 27. bis 30. September Anlass zur Tagung „Die Philosophie der Russischen Revolution“ an der Ruhr-Universität Bochum. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutieren auf Einladung des Osteuropa-Kollegs NRW über die Ideen, die Auswirkungen und das philosophische Erbe der Oktoberrevolution.

Drei öffentliche Abendveranstaltungen wenden sich an ein größeres Publikum. Am 27. September um 18:30 Uhr stellt der Historiker Gerd Koenen seine jüngst erschienene Monographie „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ vor, in dem er die Geschichte des Kommunismus, seine Anziehungskraft sowie sein Umschlagen in Terror und Gewaltherrschaft beleuchtet. Gerd Koenen gilt als einer der besten Kenner der kommunistischen Weltbewegung und ist u.a. Autor der Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“, die gemeinsam von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Museum verbreitet wird.

Am 28. September um 18 Uhr spricht der Schweizer Slawist Ulrich Schmid über die Oktoberrevolution im heutigen russischen Geschichtsbild. Am 29. September findet um 18 Uhr ein Gesprächskonzert statt unter dem Titel „Warum wollte Lenin Beethovens Appasionata jeden Tag hören?“. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert die Tagung im Rahmen ihres Schwerpunkts „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“.

Tagung: Die Philosophie der Russischen Revolution. Ein Rückblick nach hundert Jahren
Datum: 27. bis 30. September 2017
Ruhr-Universität Bochum | Universitätsstraße 150 | 44801 Bochum

Weitere Informationen zur Tagung unter www.osteuropa-kolleg.de


Mit ihrem Schwerpunkt „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“ regt die Bundesstiftung Aufarbeitung im 100. Jahr nach der Oktoberrevolution zu einer Auseinandersetzung mit der Kommunismusgeschichte in Wissenschaft, Bildung und Öffentlichkeit an. 2017 fördert die Stiftung insgesamt 78 Projekte mit 858.000 Euro, darunter zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Dokumentarfilme. Zudem stellt die Stiftung zahlreiche Bildungsangebote zum Thema zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.