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Aktuelle Meldung vom 28.02.2018

Filmpräsentation am 6. März: Die Langzeitdokumentation „Die Kinder von Golzow“ von Barbara und Winfried Junge

Es ist die wahrscheinlich längste Dokumentation der Filmgeschichte: Von 1961 bis 2007 begleiteten Barbara und Winfried Junge im brandenburgischen Golzow die Lebenswege von 18 Menschen der Jahrgänge 1953 bis 1955. Aus den dabei entstandenen mehr als 70 Kilometern Filmmaterial entstanden bislang 20 Filme. Die Deutsche Kinemathek zählt „Die Kinder von Golzow“ zu den 100 bedeutendsten deutschen Filmwerken. Sie sind ein unvergleichbares Dokument des Lebens in der DDR und des Wandels in der Transformationsphase nach 1989/90.

Die Autoren und Regisseure der Langzeitdokumentation Barbara und Winfried Junge sprechen am 6. März mit dem Journalisten Olaf Jacobs über ihr Lebenswerk. Zuvor werden Ausschnitte der Dokumentation gezeigt. Portraitiert wird dabei Gudrun, die sich als gelernte Köchin früh für eine kommunalpolitische Laufbahn entscheidet und in einem Nachbardorf von Golzow bis zum Ende der DDR als Bürgermeisterin arbeitet. Der Umbruch und die Wiedervereinigung Deutschlands sind für sie wie für alle ein gravierender Einschnitt in ihrem Leben.

Filmpräsentation und Gespräch: »Die Kinder von Golzow«: Die Phase der Transformation
Datum: Dienstag, 6. März 2018
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.