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Aktuelle Meldung vom 21.06.2018

Informationen zum Fotobestand von Andreas Taubert jetzt online

Fotograf Andreas Taubert Andreas Taubert (*1964) wandte sich schon früh der Sportfotografie zu und arbeitete in den 1980er Jahren für die FDJ-Tageszeitung "Junge Welt" und die Monatszeitschrift "neues leben". Er dokumentierte Großereignisse wie die Feierlichkeiten zum 1. Mai oder die Kinder- und Jugendspartakiade, ohne selbst SED-Mitglied zu sein.

Zu seiner Arbeit zählen nicht nur, aber durchaus auch "linientreue" Fotos, also Bilder von der DDR, wie sie gesehen werden sollte, obwohl bereits das teilweise etwas Entlarvendes in sich barg. Nach der Friedlichen Revolution dokumentierte er den Übergang von der DDR zum vereinten Deutschland. Andreas Taubert zählt zu den wenigen westlichen Fotografen, die mehrfach nach Nordkorea reisen und dort fotografieren durften.

Das Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung verwahrt seit Ende 2017 rund 70.000 Fotografien von Andreas Taubert. Der Bestand umfasst Bilder von FDJ-Aufmärschen und Staatsempfängen, aber auch Alltagsszenen, etwa von der maroden DDR-Industrie sowie Bilder von Tauberts Nordkoreareisen zwischen 1989 und 2001.

Mehr zu Andreas Tauberts Biografie und fotografischer Arbeit erfahren Sie hier.