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Aktuelle Meldung vom 08.10.2018

Videomitschnitt zur Podiumsdiskussion "Demokratie in der Krise?" online

Die Ereignisse der letzten Wochen in Chemnitz haben erneut den Blick auf die ostdeutschen Bundesländer gelenkt. Die Zahl von fremdenfeindlichen Übergriffen ist auf die Gesamtbevölkerung gerechnet besonders hoch. Die AfD erzielt dort ihre höchsten Wahlergebnisse und populistische Bewegungen finden großen Zulauf. Das Vertrauen in staatliche Institutionen, Politik und Parteien scheint gerade in den ostdeutschen Ländern geringer ausgeprägt als im Westen und stärker zu schwinden als anderswo. Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und der Welt scheinen sich in Ostdeutschland besonders zu verdichten.

Sind Fremdenfeindlichkeit, Demokratieskepsis und rechtsextreme und rechtspopulistische Strömungen ein besonderes ostdeutsches Problem? Ist es 30 Jahre nach der Wiedervereinigung überhaupt noch legitim, diese Frage getrennt nach Ost und West zu stellen?

Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat diese Fragen am 17. September 2018 in Berlin mit der Podiumsdiskussion "Demokratie in der Krise? Extremismus und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland" gestellt.

Auf dem Podium diskutierten:

  • Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
  • Iris Gleicke, ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer
  • Klaus-Rüdiger Mai, Schriftsteller, Germanist und Historiker


Moderiert wurde das Gespräch von Harald Asel rbb Inforadio.

Podcast, Videomitschnitt und Bildergalerie

Podcast, Video und Bildergalerie zur Podiumsdiskussion "Demokratie in der Krise? Extremismus und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland".