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Aktuelle Meldung vom 13.12.2018

Podcast "Aufarbeitung, Erinnerung und Menschenrechte in Russland" jetzt verfügbar

Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen in Russland seit einigen JahrenPodiumsdiskussion Menschenrechte in Russland
unter starkem politischem Druck – und mit ihnen die vielen Frauen und Männer, die an der Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit arbeiten. Wie sind die Aufarbeitung der Vergangenheit und die aktuelle Menschenrechtssituation in Russland miteinander verknüpft? Diese und andere Fragen stellte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bei ihrer Podiumsdiskussion am 10. Dezember 2018.

Nach einer Begrüßung durch den Stiftungsratsvorsitzenden, Außenminister a.D. Markus Meckel, diskutierten:

  • Prof. Dr. Nicolas Werth, französischer Historiker und Sowjetunion-Experte,
  • Jewgenija Kulakowa, die sich unter anderem bei „Memorial“ jahrelang in der russischen Aufarbeitung engagiert hat,
  • der polnische Fotograf Tomasz Kizny, der sich künstlerisch mit dem sowjetischen Gulag auseinandersetzt.


Die Moderation übernahm Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org. Die Veranstaltung fand in russischer Sprache statt und wurde simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Podcast zur Podiumsdiskussion "Aufarbeitung, Erinnerung und Menschenrechte in Russland"