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Aktuelle Meldung vom 06.02.2019

Alles um zu überleben. Filmvorführung und Zeitzeugengespräch mit Reinhard Wolff

Alles um zu überleben – Reinhard Wolff. Filmvorführung und Zeitzeugengespräch

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten zeigt am 19. Februar 2019 ab 18 Uhr in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße den Dokumentarfilm "Alles um zu überleben – Reinhard Wolff. Als Jugendlicher im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen". 2017 entstand in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Kooperation mit Waidak Media e.V. und dem Oranienburger Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum ein Film über Reinhard Wolff.

Der heute 88-Jährige war von 1945 bis 1948 zu Unrecht als angeblicher Nazi-Untergrundkämpfer des „Werwolf“ im sowjetischen Speziallager in Sachsenhausen inhaftiert. In Interviews berichtete er von seiner Kindheit, seinen Erlebnisse im sowjetischen Speziallager und seinen Umgang mit der Lagerzeit nach der Entlassung. Viele Häftlinge des Untersuchungsgefängnisses Leistikowstraße wurden in den späten 1940er Jahren nach ihrer Verurteilung im Speziallager Sachsenhausen festgehalten. Das Zeitzeugengespräch wird von Dr. Ines Reich, Leiterin der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, moderiert.

Der Film wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

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