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Aktuelle Meldung vom 14.05.2019

30 Jahre Friedliche Revolution: Aufarbeitungskongress zieht am 17./18. Mai in Berlin Bilanz

Am 17. und 18. Mai 2019 findet der 23. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen in Berlin statt.

Unter dem Titel „30 Jahre nach der Friedlichen Revolution – Gegenwart und Zukunft der Verfolgtenverbände und Aufarbeitungsinitiativen“ zieht der Kongress Bilanz: Wie erfolgreich ist die Arbeit? Was wurde bislang erreicht? Gleichzeitig richten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Blick in die Zukunft. Diskutiert wird unter anderem, wie sich nachkommende Generationen für die Aufklärung über die SED-Diktatur und den Umgang mit ihren Opfern interessieren lassen.

Den Festvortrag hält Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der Volkskammer und Bundesministerin a. D. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen kommen Vertreterinnen und Vertreter von Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen zu Wort.

Zum Abschluss des Kongresses findet eine Gedenkveranstaltung in Teltow, Paul-Gerhardt-Straße, an der Gedenkstele für Klaus Garten statt. Klaus Garten wurde 1965 bei einem Fluchtversuch von Grenztruppen der DDR an der Berliner Mauer erschossen.

Der bundesweite Kongress wird in diesem Jahr vom Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Auftrag der Partner organisiert. Eine Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.