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Aktuelle Meldung vom 18.06.2019

Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. mit Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 ausgezeichnet

Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wurde am 13. Juni in Berlin verliehen. Mit dem Hauptpreis 2019 ist die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. ausgezeichnet worden. Aus Anlass von 30 Jahren Friedliche Revolution hat die Jury 2019 einmalig drei Sonderpreise vergeben. Diese wurden an die ehemalige Spitzensportlerin, Autorin und Wissenschaftlerin Ines Geipel, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hartmut Büttner sowie die Zeitschrift für Zeitgeschichte und Politik „Gerbergasse 18“ verliehen.

Der Jury unter dem Vorsitz der ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler gehören außerdem Altbundespräsident Horst Köhler, die russische Menschenrechtlerin Irina Scherbakova, der Schriftsteller Marko Martin, der Spender des Preises Burkhart Veigel sowie die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky an.

Mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis zeichnet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Persönlichkeiten, Projekte und Initiativen aus, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken. Ermöglicht wurde der Preis durch eine Spende des Mediziners, Autoren und ehemaligen Fluchthelfers Burkhart Veigel. Seit der Verleihung des ersten Preises 2017 an den Publizisten Karl Wilhelm Fricke für sein Lebenswerk trägt die Auszeichnung dessen Namen. Dotiert ist der Hauptpreis mit 20.000 Euro, die Träger des Sonderpreises erwarten jeweils 5.000 Euro.

Weitere Informationen zum Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 finden Sie hier.