Aktuelles

Meldung vom 20.08.2019

Veranstaltung: Das erste Loch im Eisernen Vorhang: Ungarn 1989 und die Frage europäischer Grenzen

Am 11. September öffnete Budapest die Grenze zu Österreich offiziell, Zehntausende Ostdeutsche nutzten die Gelegenheit zur Ausreise. Unter den Flüchtlingen des Jahres 1989 waren auch die ehemalige DDR-Spitzensportlerin Ines Geipel und die Autorin Katrin Linke. Am Dienstag, 20. August 2019, diskutieren sie ab 19 Uhr im Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde gemeinsam mit der der polnischen Kulturwissenschaftlerin Katarzyna Stokłosa über die Bedeutung europäischer Grenzen früher und heute.

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Berliner Mauer Mehr...

Meldung vom 15.08.2019

80 Jahre Hitler-Stalin-Pakt: Diskussion zur west-östlichen Erinnerungskultur am 22. August

Am 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt, in einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen Hitler und Stalin Mittelosteuropa in Interessensphären untereinander auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen, Lettland, Estland und Teile Rumäniens. Mehr...

Meldung vom 12.08.2019

360 Leben im geteilten Deutschland: Zeitzeugen berichten bundesweit

Seit zehn Jahren vermittelt Zeitzeugenbuero.de Gespräche für die Bildungsarbeit

Mehr als 360 Zeitzeugen der deutschen Teilungsgeschichte vermittelt das Portal Zeitzeugenbuero.de der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 2009 im gesamten Bundesgebiet. In Schulen und bei Bildungsveranstaltungen berichten sie über das Leben in der DDR, von Fluchtversuchen und Gefängnisstrafen oder von den Herausforderungen des Einigungsprozesses ab 1990. Mehr...

Meldung vom 09.08.2019

13. August 1961: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den Mauerbau und die Opfer der Teilung

Zum Jahrestag des Mauerbaus erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Opfer der kommunistischen Herrschaft und der deutschen Teilung: „Der Mauerbau vom 13. August 1961 war ein staatlicher Gewaltakt gegen die eigene Bevölkerung. Nur so konnte die kommunistische Diktatur weitere 28 Jahre bestehen, bis die Mauer durch die Friedliche Revolution 1989 endlich eingerissen wurde“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 05.08.2019

Dokumentarfilm "Die jüngsten Opfer der Mauer"

Über 30 Kinder und Jugendliche kommen an der Berliner Sektorengrenze und der innerdeutschen Grenze ums Leben. Sie werden erschossen oder ertrinken. Am Montag, 5. August 2019, zeigt die ARD den Dokumentarfilm "Die jüngsten Opfer der Mauer". Mehr...

Meldung vom 30.07.2019

Zum Tod von Rosel Werl

Der Liebe wegen wollte Rosel Werl raus aus der DDR: Während eines Urlaubs in Ungarn lernte die Thüringerin 1978 einen Mann aus Westdeutschland kennen und verliebte sich. Um heiraten zu können, stellte sie ab 1981 mehrere Ausreiseanträge, die jedoch abgelehnt wurden. Das Paar ließ nichts unversucht, um Hilfe bei der Ausreise zu erhalten. So schrieben sie Briefe, etwa an die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin, das Ministerium für Innerdeutsche Beziehungen in Bonn, den bekannten Ost-West-Vermittler Wolfgang Vogel sowie den damaligen Innenminister der DDR. Im Juni 1982 wurde Rosel Werl daraufhin verhaftet und wegen „landesverräterischer Nachrichtenübermittlung“ zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Im August 1983 konnte sie von der Bundesrepublik freigekauft werden und ließ sich in Baden-Württemberg nieder. Mehr...

Meldung vom 26.07.2019

Jetzt vorbestellen: Neue Ausstellung "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel"

Die Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Mehr...

Meldung vom 25.07.2019

DDR-Flüchtlingen steht Entschädigung zu

DDR-Flüchtlingen, die auf der Flucht traumatisiert oder gesundheitlich geschädigt wurden, steht eine Entschädigung zu. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Dienstag, 24.07.2019, entschieden. Mehr...

Meldung vom 24.07.2019

Neue Publikation "Die DDR im Jahr 1961" erschienen

In der neuen Broschüre "Die DDR im Jahr 1961" befasst sich der Autor Peter Joachim Lapp mit den Ereignissen vor, während und unmittelbar nach dem Mauerbau. Die Publikation kann gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in unserem Shop bestellt werden. Mehr...

Meldung vom 23.07.2019

Juli/August-Ausgabe von "aufarbeitung aktuell" erschienen

Die Juli/August-Ausgabe 2019 des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" ist erschienen. Mehr...