Aktuelles

Meldung vom 14.06.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Zum Jahrestag des 17. Juni 1953 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Bedeutung des Volksaufstandes in der DDR: „Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 bleibt ein zentrales Ereignis der deutschen Freiheitsgeschichte. Die Menschen haben mit ihrem Protest auf der Straße gezeigt, dass die DDR eine Diktatur war, die nur durch die Waffengewalt der Sowjetunion und der eigenen Sicherheitskräfte aufrecht erhalten konnte“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Hunderttausende sind bereits 1953 für bessere Lebensbedingungen, für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen. Es sollte noch einmal 36 Jahre dauern, bis diese Forderungen durch die Friedliche Revolution 1989 verwirklicht werden konnten“, so Anna Kaminsky weiter. Mehr...

Meldung vom 11.06.2019

Verleihung des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises 2019 am 13. Juni

Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wird am 13. Juni in Berlin verliehen. Mit dem Hauptpreis 2019 wird die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. ausgezeichnet. Aus Anlass von 30 Jahren Friedliche Revolution hat die Jury 2019 einmalig drei Sonderpreise vergeben. Diese werden an die ehemalige Spitzensportlerin, Autorin und Wissenschaftlerin Ines Geipel, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Harmut Büttner sowie die Zeitschrift für Zeitgeschichte und Politik „Gerbergasse 18“ verliehen. Mehr...

Meldung vom 06.06.2019

Buchvorstellung am 6.06.: Neuer Band zur DDR-Untergrundzeitschrift „radix-Blätter“

Diskussion mit Grünen-Vorsitzendem Robert Habeck am 6. Juni in Berlin

Von 1986 bis 1989 waren die illegal gedruckten „radix-blätter“ eines der wichtigen Debattenforen der Opposition in der DDR. In seinem aktuellen Buch „Fenster zur Freiheit“, das am 6. Juni erstmals in Berlin vorgestellt wird, erzählt der Autor und SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski die spannende Geschichte der Untergrundzeitschrift, ihrer Macher und deren Rolle in der Friedlichen Revolution 1989/90. Mehr...

Meldung vom 04.06.2019

30 Jahrestag des Massakers am Platz des Himmlischen Friedens in Peking

Mit blutiger Gewalt ging das chinesische Militär am 4. Juni 1989 gegen die Freiheitsbewegung in Peking vor, viele Hundert Menschen wurden dabei getötet und Tausende verletzt. Ermutigt durch die von Michael Gorbatschow in der Sowjetunion angestoßenen Reformen und die Demokratiebewegungen in Osteuropa hatten vor allem chinesische Studenten seit dem Frühjahr 1989 anhaltend für mehr Freiheit demonstriert. Mehr...

Meldung vom 02.06.2019

Veranstaltung: Interesse und Konflikt. Die Idee der Nation in der DDR und in Ostmitteleuropa seit 1989

Am Dienstag, 4. Juni 2019, diskutieren Christoph Dieckmann, Dr. Alexander Grau, Dr. Eva-Clarita Pettai und Adam Krzemiński, die Bedeutung der Nation für 1989/90 und die Entwicklung in den letzten 30 Jahren. Die Podiumsdiskussion ist die dritte Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene«. Sie findet bei freiem Eintritt ab 18 Uhr in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Mehr...

Meldung vom 28.05.2019

Veranstaltung: Da war doch was!? Chinas Zivilgesellschaft 30 Jahre nach dem Tiananmen-Massaker

Am 3. und 4. Juni 1989 ließ die chinesische Staatsführung die friedlichen Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking gewaltsam niederschlagen. Das Foto des „Tank Man“, der sich auf dem vor einen Konvoi von Panzern stellt und damit stoppte, hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Wo steht Chinas Zivilgesellschaft heute? Am 28. Mai 2019 lädt die Bundesstiftung Aufarbeitung und die taz ab 19 Uhr in der taz Kantine zu diesem Thema zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Da war doch was!? Chinas Zivilgesellschaft 30 Jahre nach dem Tian'anmen-Massaker“ ein. Mehr...

Meldung vom 28.05.2019

Veranstaltung zum 30. Jahrestag des Tiananmen-Massakers: Gegen das Vergessen, Verschweigen und Verdrängen

Veranstaltung des China Centers der TU Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung am 4. Juni
Am 4. Juni 1989 schoss Chinas Volksbefreiungsarmee in Beijing auf das eigene Volk. Durch eine konsequente Tabuisierung der Protestbewegung und deren brutale Unterdrückung ist es der Kommunistischen Partei Chinas seither weitgehend gelungen, das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens aus dem Gedächtnis der Menschen zu tilgen, sowohl in China wie auch im Ausland. Am 30. Jahrestag der Ereignisse laden die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das China Center der TU Berlin zu einer Veranstaltung gegen das Vergessen, Verschweigen und Verdrängen ein. Mehr...

Meldung vom 27.05.2019

Vortrag am 27.05.: Sehnsucht nach Einheit: Weimars Erbe in der politischen Kultur der Bundesrepublik

Am 27. Mai spricht Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, in der Bundesstiftung Aufarbeitung über "Sehnsucht nach Einheit: Weimars Erbe in der politischen Kultur der Bundesrepublik". Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der Ersten deutschen Republik“ statt. Mehr...

Meldung vom 24.05.2019

Vorlass des DDR-Fotografen Jürgen Nagel wird erschlossen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat damit begonnen, den Vorlass des DDR-Fotografen Jürgen Nagel zu erschließen. Das Stiftungsarchiv verwahrt mehr als 100.000 Negative und Abzüge. Mehr...

Meldung vom 22.05.2019

Thementag zum Fonds Heimerziehung am 29.05. in Erfurt

Mit dem Thementag „Fonds Heimerziehung“ fragt der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Thüringen gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Universität Salzburg und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 29. Mai in Erfurt nach der Bilanz des „Fonds Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990". Mehr...