Aktuelles

Meldung vom 17.04.2019

Neues Angebot für die Bildungsarbeit: Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit"

Die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Die Ausstellung steht ab 8. Juli 2019 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung. Mehr...

Meldung vom 17.04.2019

Zum Tode von Roland Bude

Kurz nach seinem 93. Geburtstag ist Roland Bude in der Nacht zum 17. April 2019 verstorben. Bude war nicht nur mehrere Jahre lang Vorsitzender der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft sowie Vizepräsident der Internationalen Assoziation ehemals politischer Gefangener und Opfer des Kommunismus, er hat als Mitglied des Fachbeirates für Gesellschaftliche Aufarbeitung / Opfer und Gedenken auch die Entwicklung der Bundesstiftung Aufarbeitung über viele Jahre intensiv begleitet. Mehr...

Meldung vom 15.04.2019

Jetzt nachhören: Diskussion „1989. Das Jahr der Revolutionen“ vom 9. April

30 Jahre nach der Friedlichen Revolution eröffnet die Diskussionsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ neue Perspektiven auf den epochalen Wandel in der DDR und Ostmitteleuropa. Ursachen, Verlauf und Folgen der Aufbrüche und Umbrüche in den unterschiedlichen Ländern werden dabei transnational und europäisch vergleichend diskutiert. Welche Wege sind die Länder seither gegangen? Welche Entwicklungen wurden 1989/90 angestoßen, die unsere Gegenwart prägen? Mehr...

Meldung vom 14.04.2019

Kommunismus jenseits des Eurozentrismus: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2019 erschienen

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2019 widmet sich den globalen und transregionalen Bezügen in der Geschichte des Marxismus und des Staatssozialismus und bezieht dabei auch die Zeit nach 1989 mit ein. Die Artikel ermöglichen einen Blick in ein Laboratorium neuer Forschungsansätze, die die ausgetretenen Pfade der Geschichtswissenschaft verlassen. Mehr...

Meldung vom 09.04.2019

Belarus: Staatliche Stellen entfernen in der Gedenkstätte Kurapaty Kreuze

In Belarus wurden am Morgen des 4. April mit schwerem Gerät Gedenkzeichen an der Gedenkstätte Kurapaty entfernt, die am Ort früherer Massenerschießungen an die Opfer des stalinistischen Terrors erinnern. Über 70 Kreuze seien bereits abgebaut worden, berichtete der polnische Fernsehsender Belsat TV. Mehrere Aktivisten und Politiker, die gegen die Räumung protestiert hatten, wurden von der Polizei festgenommen. Mehr...

Meldung vom 08.04.2019

Jetzt verfügbar: Mitschnitt zur Podiumsdiskussion "Aufarbeitung in der Krise?"

Steckt die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur derzeit in einer Krise? Was heißt Aufarbeitung 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution? Diese Fragen wurden am 4. April bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion des Bürgerkomitees „15. Januar“ und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutiert. Mehr...

Meldung vom 29.03.2019

Zum Tode von Horst Schüler

Für den 27-jährigen Horst Schüler, geboren 1924 in Babelsberg, muss es die bittere Ironie der Geschichte gewesen sein: Als er nach seiner Verhaftung am 4. November 1951 für sechs Monate im Potsdamer KGB-Gefängnis Lindenstraße inhaftiert wird, befindet er sich an dem Ort, wo er zehn Jahre zuvor seinen Vater besucht hatte. Fritz Schüler war als Sozialdemokrat und Gewerkschafter von den Nationalsozialisten verhaftet worden, wurde 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet. Als anerkanntes „Opfer des Faschismus“ glaubte Horst Schüler, im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands einen gewissen Schutz zu genießen. Doch als er nach seiner Ausbildung zum Redakteur der Märkischen Volksstimme ab 1949 in seiner Kolumne die Zustände in der DDR kritisiert, gerät er ins Visier der kommunistischen Organe. Mehr...

Meldung vom 28.03.2019

Buchvorstellung: Briefe aus dem Gulag – Lesung und Zeitzeugengespräch am 3. April

Rund 900 Briefe von Gefangenen der sowjetischen Straflager hat der Historiker Meinhard Stark gesammelt oder in Archiven in Russland, Polen, Litauen und Deutschland ausfindig gemacht. Die daraus entstandene Quellenedition „Diese Zeilen sind mein ganzes Leben... Briefe aus dem Gulag“ wird am 3. April 2019, 18 Uhr gemeinsam vom Berliner Metropol-Verlag und der Bundesstiftung Aufarbeitung vorgestellt. Mehr...

Meldung vom 27.03.2019

Ausstellung „Die Macht der Gefühle“ vom 20. März bis 5. April in der Bundesstiftung Aufarbeitung

Vom 20. März bis 5. April 2019 zeigt die Bundesstiftung Aufarbeitung die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ bei freiem Eintritt in der Kronenstraße 5, 10117 Berlin-Mitte, Mo. – Do. von 10 – 16 Uhr, Fr. von 10 – 14 Uhr. Mehr...

Meldung vom 27.03.2019

30 Jahre Ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR

Die Ökumenische Versammlung hat zu einer Zeit, da sich in vielen ostmitteleuropäischen Ländern der Umbruch schon deutlich abzeichnete, in den Kirchen der DDR, in der Öffentlichkeit, bei den höchst beunruhigten staatlichen Stellen und in der Ökumene viel Beachtung erfahren. Am 27. März 2019 zeichnen die Bundesstiftung Aufarbeitung und weitere Institutionen in einer gemeinsamen Veranstaltung die Bedeutung des konziliaren Prozesses in der DDR mit Zeitzeugen noch einmal nach und ziehen Linien in die Gegenwart. Die Konferenz findet ab 14 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin statt. Mehr...