Aktuelles

Meldung vom 21.10.2019

Oktober-Ausgabe von "aufarbeitung aktuell" erschienen

Die Oktober-Ausgabe 2019 des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 15.10.2019

Filmpremiere am 20.10.: Herbststimmen. Rockmusiker und die Friedliche Revolution

Der Dokumentarfilm „Herbststimmen“ von Sven Hecker beleuchtet die Rollen bekannter DDR-Musiker in der Friedlichen Revolution. Am 20. Oktober wird der von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderte Film im Berliner Frannz Club erstmals öffentlich gezeigt. Im Umbruch 1989 werden Rockmusiker und Liedermacher in der DDR zum Motor der Veränderungen im Land. Im September 1989 setzten sich Mitglieder von Bands wie Silly, Pankow und City in einer gemeinsamen Erklärung öffentlich für die basisdemokratische Bewegung in der DDR ein, insbesondere für die Oppositionsgruppe „Neues Forum“. „Wir fordern eine Änderung der unaushaltbaren Zustände" heißt es wörtlich in der „Rockerresolution“. Mehr...

Meldung vom 10.10.2019

1989 – (k)eine Zäsur? Berliner Ringvorlesung zieht Bilanz zum 30. Jubiläum der Friedlichen Revolution

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. In Ostmitteleuropa endete die kommunistische Herrschaft. »1989« wurde zum Symbol für das mutige Erkämpfen von Freiheit und Demokratie. Heute werden vielerorts die damals vertretenen Werte und erkämpften Rechte zur Disposition gestellt. Ist der Aufstieg populistischer Parteien in den postsozialistischen Staaten auf die Zeit vor oder nach 1989 zurückzuführen? Eine Vortragsreihe in Berlin nimmt sich dieser Frage an und eröffnet neue Perspektiven auf die Vorgeschichte und die Folgen von »1989«. Sie erörtert, in welchen Lebensbereichen das Jahr tatsächlich eine Zäsur markiert. Ihren Auftakt bildet ein Vortrag von Prof. Dr. Martin Sabrow am 28. Oktober 2019 in der Bundesstiftung Aufarbeitung. Mehr...

Meldung vom 08.10.2019

War die DDR ein Unrechtsstaat? Anna Kaminsky äußert sich zur erneuten Debatte

Zur aktuellen Debatte darüber, ob die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet werden kann oder nicht, erklärt die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky: "Die DDR war von Beginn an auf Unrecht gegründet. Die Macht der SED war weder durch freie Wahlen legitimiert noch durch rechtsstaatliches Handeln gekennzeichnet." Mehr...

Meldung vom 02.10.2019

Rainer Eppelmann erhält Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Dem ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Aufarbeitung Rainer Eppelmann wird am 2. Oktober 2019 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen. Mehr...

Meldung vom 02.10.2019

„Mein Leben leicht überarbeitet“: Neuer Dokumentarfilm über Christoph Hein

Premiere und Gespräch am 10. Oktober in der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Dokumentation „Mein Leben leicht überarbeitet – Christoph Hein“ hat am 10. Oktober in Berlin Premiere. Über sein literarisches Schaffen hinaus meldete sich Christoph Hein in der DDR immer wieder kritisch zu Wort und wurde zur moralischen Instanz der Opposition. Auf dem Schriftstellerkongress der DDR 1987 prangerte der Autor schonungslos die Zensur in der SED-Diktatur an: „Die Zensur der Verlage und Bücher, der Verleger und Autoren ist überlebt, nutzlos, paradox, menschenfeindlich, volksfeindlich, ungesetzlich und strafbar.“ Mehr...

Meldung vom 30.09.2019

3. Oktober 2019: Deutsche Einheit bleibt gesamtdeutsche Aufgabe

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky: „30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR sehen wir deutlicher denn je, wie tiefgreifend die Folgen der deutschen Teilung nachwirken. Die kritische Auseinandersetzung mit Diktatur, Teilung und deren Folgen hilft dabei, ein besseres Verständnis für die noch immer bestehenden Unterschiede zwischen Ost und West zu entwickeln.“ Mehr...

Meldung vom 27.09.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung: Neuregelung zu den Stasi-Unterlagen ist nicht das Ende der DDR-Aufarbeitung

Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 26. September 2019, die Akten des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bis Mitte 2021 in das Bundesarchiv zu überführen, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky:
„Oberstes Gebot beim Umgang mit den Stasi-Akten ist der gesicherte Zugang für Betroffene, Wissenschaft und Medien sowie die langfristige archivische Sicherung dieser Unterlagen, damit sie auch künftig für die Aufklärung über und Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR zur Verfügung stehen. Die Übertragung der Zuständigkeit für diese Akten an das Bundesarchiv bedeutet jedoch nicht das Ende der Aufarbeitung der SED-Diktatur, denn die Auseinandersetzung mit der Staatssicherheit und deren Rolle und Funktion in der SED-Diktatur umfasst nur einen – wenn auch sehr wichtigen – Teilbereich." Mehr...

Meldung vom 23.09.2019

415 Stunden DDR-Alltag auf Schmalfilm: Online-Archiv Open Memory Box gestartet

Wie lebten, reisten, feierten die Menschen in der DDR? Antworten auf diese Fragen finden sich im digitalen Archiv „Open Memory Box“ . Die Website präsentiert 415 Stunden Schmalfilme, die zwischen 1947 und 1990 von 149 Familien in der DDR gedreht worden sind. Mehr...

Meldung vom 16.09.2019

Gesucht: Persönliche Erfahrungen und Geschichten des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland nach 1989/90

Ostbeauftragter der Bundesregierung und Bundesstiftung Aufarbeitung starten Aufruf zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“. Mehr...