Aktuelles

Meldung vom 19.09.2018

Podcast und Bildergalerie zur Podiumsdiskussion "Demokratie in der Krise?" online

Die Podiumsdiskussion "Demokratie in der Krise? Extremismus und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland" ist jetzt als Podcast verfügbar. Mehr...

Meldung vom 18.09.2018

Politische Haft in der DDR: Neue Broschüre zu Gefängnissen und Haftbedingungen erschienen

Wer aus der DDR fliehen wollte und dabei gestellt wurde, fand sich meist im Gefängnis wieder. Doch wer zählte noch zu den politischen Gefangenen in der DDR? Der Historiker Tobias Wunschik zeichnet in "Politische Haft in der DDR - Gefängnisse und Haftbedingungen 1949-1989" ihren Weg von der Festnahme und Verurteilung bis zur Haft nach. Mehr...

Meldung vom 13.09.2018

September-Ausgabe des Newsletters erschienen

Die achte Ausgabe des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" 2018 ist heute erschienen. Mehr...

Meldung vom 10.09.2018

Demokratie in der Krise? Diskussion mit Marianne Birthler, Iris Gleicke und Klaus-Rüdiger Mai am 17.09.

Die Ereignisse der letzten Wochen in Chemnitz haben erneut den Blick auf die ostdeutschen Bundesländer gelenkt. Die Zahl von fremdenfeindlichen Übergriffen ist auf die Gesamtbevölkerung gerechnet besonders hoch. Die AfD erzielt dort ihre höchsten Wahlergebnisse und populistische Bewegungen finden großen Zulauf. Das Vertrauen in staatliche Institutionen, Politik und Parteien scheint gerade in den ostdeutschen Ländern geringer ausgeprägt als im Westen und stärker zu schwinden als anderswo. Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und der Welt scheinen sich in Ostdeutschland besonders zu verdichten. Mehr...

Meldung vom 10.09.2018

Keine neue Mauer! – Wachsender Widerstand gegen das in Berlin geplante DAU-Projekt

Die kürzlich bekannt gewordenen Pläne, im Rahmen des Filmprojektes DAU in der Mitte Berlins eine Simulation der Berliner Mauer zu errichten, stoßen zunehmend auf Widerstand von Menschen, die sich intensiv mit unserer Erinnerungskultur auseinandersetzen. In einem von der Publizistin Lea Rosh initiierten offenen Brief, der auch von der Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky unterzeichnet wurde, heißt es: „Menschen einer Stadt, die in wenigen Jahrzehnten zwei Diktaturen durchlitten haben, brauchen gar keine Belehrung darüber, was Unfreiheit bedeutet.“ Mehr...

Meldung vom 07.09.2018

„Wir sind das Volk!“ – Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Erklärung von DDR-Bürgerrechtlern

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die „Chemnitzer Erklärung“, mit der sich mehr als 80 frühere DDR-Bürgerrechtler – darunter auch der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung Rainer Eppelmann – gegen eine Vereinnahmung der Friedlichen Revolution und ihrer Symbole durch Rechtspopulisten verwahren. „Wer die Losungen der Friedlichen Revolution gegen die SED-Diktatur für fremdenfeindliche Propaganda missbraucht und die Bundesrepublik mit der DDR gleichsetzt, betreibt Geschichtsklitterung“, so die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 06.09.2018

Podcast und Bildergalerie zur Podiumsdiskussion "Rockmusik, Rebellion und Freie Liebe" online

Die Podiumsdiskussion "Rockmusik, Rebellion und Freie Liebe - Die Jugendkulturen der 1960er-Jahre" ist jetzt als Podcast verfügbar. Mehr...

Meldung vom 29.08.2018

20 Jahre Beratungsstelle Gegenwind: Bundesstiftung Aufarbeitung würdigt wegweisende Arbeit

Zur Feier des 20. Jahrestags der Gründung der Beratungsstelle "Gegenwind" am 29. August 2018 in Berlin gratuliert die Bundesstiftung Aufarbeitung dem ganzen Team und dankt für die geleistete Arbeit. Bundesweit ist Gegenwind bis heute die einzige Beratungseinrichtung, die sich auf die besondere Situation von Traumatisierten des staatlichen DDR-Unrechts spezialisiert hat. Jährlich bietet die Einrichtung bis zu 1.000 Menschen Hilfe bei der Bewältigung ihrer Traumata und den Folgeerkrankungen aufgrund von politischer Haft und vielfachen Repressionen. Mehr...

Meldung vom 28.08.2018

Podiumsdiskussion am 4.09.: Rockmusik, Rebellion und freie Liebe – Jugend 1968 in Ost und West

Rainer Langhans, Katja Lange-Müller, Barbara Sichtermann und weitere im Gespräch

Weltweit protestieren Jugendliche 1968 gegen den Vietnamkrieg und gegen die herrschenden Verhältnisse. Lebensformen, Moralvorstellungen und kulturelle Ausdrucksformen veränderten sich, Ausdruck und Triebkraft war dabei die Popkultur. Seit Beginn der 1960er-Jahre hatte auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs ein Wandel eingesetzt, durch den Jeans, Rockmusik und lange Haare Ausdruck einer Protesthaltung gegen das etablierte System wurden. Anders als im Westen gingen die diktatorischen Regime in der DDR und den anderen Ostblockstaaten ungleich härter gegen jugendliches Aufbegehren und unangepasstes Verhalten vor. Mehr...

Meldung vom 21.08.2018

50 Jahre Niederschlagung des Prager Frühlings am 21. August 1968

Vor 50 Jahren wurde der Prager Frühling mit Waffengewalt niedergeschlagen. Mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die ČSSR am 21. August 1968 endete der Versuch, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. „Nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 und den Aufständen in Ungarn und Polen 1956 bewiesen die Regierenden im kommunistischen Machtbereich erneut, dass ihre Herrschaft auf der brutalen Unterdrückung großer Teile der Bevölkerung beruhte und nur mit Gewalt und Repression aufrecht erhalten werden konnte“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky. Mehr...