Aktuelles

Meldung vom 07.11.2017

„Schicksalstag“ 9. November: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Mauerfall und Reichspogromnacht

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert zum 9. November an den Fall der Berliner Mauer 1989, der zum Symbol für den Freiheitswillen der Menschen in der DDR wurde. „Mit dem Mauerfall war das Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR besiegelt. Der 9. November 1989 ist ohne Frage einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Doch bei aller Freude über den Mauerfall, darf über den Bildern von auf der Mauer tanzenden Menschen nicht vergessen werden, dass Hunderttausende Menschen aus politischen Gründen verfolgt und inhaftiert wurden. Viele Opfer leiden bis heute unter den Folgen. Der Tag des Mauerfalls sollte auch der Erinnerung an die Opfer gerecht werden.“ Mehr...

Meldung vom 06.11.2017

Albania meets Germany – Delegation albanischer Aufarbeitungsinstitutionen in Berlin zu Gast

Unter dem Titel „Dealing with the Past ? – Albania meets Germany 2017“ hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der OSZE-Präsenz in Albanien eine Delegation von 15 Vertreterinnen und Vertretern albanischer Aufarbeitungs- und Bildungsinstitutionen sowie Museen und Gedenkstätten zu einer sechstägigen Arbeitsreise nach Deutschland eingeladen. Mehr...

Meldung vom 04.11.2017

Vor 25 Jahren: Das erste SED-Unrechtsbereinigungsgesetz tritt in Kraft

Bis Ende 2015 wurden rund 215.000 Anträge auf strafrechtliche Rehabilitierung gestellt

Vor 25 Jahren, am 4. November 1992, trat das erste SED-Unrechtsbereinigungsgesetz in Kraft. Im Kern ermöglicht es die strafrechtliche Rehabilitierung von politischer Verfolgung des DDR-Regimes. Etwa 215.000 Menschen beantragten bis Ende 2015 die Aufhebung rechtsstaatswidriger strafrechtlicher Entscheidungen der SED-Justiz. Mehr...

Meldung vom 02.11.2017

Podiumsdiskussion am 06.11.: Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien

Der Fall der Berliner Mauer überraschte die Menschen in DDR und Bundesrepublik genauso wie die Politik und die Geheimdienste. Bis zum Abend des 9. November 1989 hatte sich kaum jemand vorstellen können, dass die am besten gesicherte Grenze der Welt durch den Druck der Menschen in der DDR zu Fall gebracht werden könnte. Medien und Journalisten reagierten sehr schnell auf dieses Weltereignis: Binnen kürzester Zeit versammelten sich Hunderte Reporter und Fernsehteams mit ihren Übertragungswagen in Berlin und berichteten fortlaufend über den Fall der Mauer und die Emotionen der Menschen. Mehr...

Meldung vom 01.11.2017

Wie anders tickt der Osten? Diskussion zur deutschen Einheit(lichkeit) am 07.11.

Abschluss der Reihe „Deutschland 2.0“ zu Lebensverhältnissen und Mentalitäten in Ost und West

Zuletzt zeigte es der Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit: Die Bundesländer auf dem Gebiet der ehemaligen DDR konnten seit 1990 wirtschaftlich stark aufholen, auch die Lebensverhältnisse haben sich weitgehend angeglichen. Dennoch unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland weiterhin nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch bei den Mentalitäten und Einstellungen. Die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl sind nur eine Beleg für die Unterschiede von Ost und West. Mehr...

Meldung vom 16.10.2017

Konferenz zum kommunistischen Erbe in Europa am 19. und 20. Oktober in Berlin

Die europäischen Erfahrungen mit dem Kommunismus und die Frage einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind Thema der Konferenz „Der lange Schatten des Kommunismus – 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas“ am 19. und 20. Oktober in Berlin. Nach der Russischen Revolution 1917 wurde der Kommunismus zu einer der prägenden Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts. Wo Kommunisten an die Macht kamen, errichteten sie diktatorische Staatsordnungen, vor allem in Ost - und Mitteleuropa. Doch auch das westlich-demokratische Europa stand mittelbar unter dem Einfluss der kommunistischen Bewegung, etwa durch die Blockkonfrontation bis 1989/90 oder durch das Wirken kommunistischer Parteien. Mehr...

Meldung vom 12.10.2017

Buchpräsentation am 16. Oktober: „Kein Indianerspiel“ – Die Arbeit westlicher Journalisten in der DDR

„Kein Indianerspiel“ ist der Titel eines Sammelbandes mit ausgewählten Reportagen des langjährigen DDR-Korrespondenten Karl-Heinz Baum, der am 16. Oktober gemeinsam vom Berliner Presse Club und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt wird. Im Gespräch mit Baum werden der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Außenminister a. D. Markus Meckel und der Historiker Stefan Wolle über die oft schwierige Arbeit der Westkorrespondenten in der DDR sprechen. Mehr...

Meldung vom 09.10.2017

Tag der Friedlichen Revolution: Erinnerung an den 9. Oktober 1989 in Leipzig

Am 9. Oktober 1989 gingen in Leipzig rund 70.000 Menschen auf die Straße, um gegen die Diktatur in der DDR und für ihre Freiheit zu demonstrieren. Es waren die bis dahin größten Proteste in der DDR seit dem 17. Juni 1953, die diesmal jedoch nicht von den Sicherheitskräften niedergeschlagen wurden. Danach ging es Schlag auf Schlag, die Proteste weiteten sich auf Berlin, Dresden, Plauen, Jena, Potsdam und andere Orte aus. Am 4. November 1989 nahmen über 500.000 Menschen an einer Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz teil. Mehr...

Meldung vom 05.10.2017

Diskussion am 10.10.: Bauern, Rote Barone und Agrarkonzerne – wem gehört der Osten?

Fünfter Teil der Reihe „Deutschland 2.0“ zum Erbe der DDR im ländlichen Raum

Nach Bodenreform, Enteignungen und Zwangskollektivierung – wie stark prägen die Strukturen der DDR-Agrarwirtschaft bis heute die ländlichen Räume in Ostdeutschland? Bei der Podiumsdiskussion „Wem gehört der Osten?“ am 10. Oktober diskutieren darüber der Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Georg Janßen, der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes Wolfgang Vogel, Rechtsanwältin Catherine Wildgans, die zahlreiche ehemalige LPG-Mitglieder in Vermögensauseinandersetzungen vertreten hat sowie der Historiker Jens Schöne, stellvertretender Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und Experte für die DDR-Landwirtschaft. Mehr...

Meldung vom 30.09.2017

Forsa-Umfrage zum 3. Oktober: Vor allem junge Leute denken gesamtdeutsch

57 Prozent der Deutschen wünschen weitere intensive Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur

50 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die Menschen in Ost- und Westdeutschland mittlerweile weitgehend zu einem Volk zusammengewachsen sind; das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Vor allem Jüngere sehen nur noch wenig Trennendes: 65 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren stimmen dem zu. Mehr...