Aktuelles

Meldung vom 08.06.2017

Petition zur Freilassung des Vorsitzenden von Memorial in Karelien

Seit dem 13. Dezember 2016 ist der Historiker und Vorsitzende der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial in Karelien Jurij Dmitriev inhaftiert. Am 1. Juni hat der Prozess gegen den Wissenschaftler begonnen, der durch seine jahrzehntelangen umfangreichen Nachforschungen zum Großen Terror in Karelien während der Stalin-Ära bekannt geworden ist. Es ist maßgeblich ihm zu verdanken, dass die Massenhinrichtungsstätte Sandarmoch sowie etliche weitere Massengräber in dieser Region aufgefunden wurden. Mehr...

Meldung vom 08.06.2017

Jahrestagung ehemaliger Gefangener des GULag vom 8. bis 10. Juni 2017 in Berlin

Die Mitglieder der Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion treffen sich vom 8. bis 10. Juni 2017 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu ihrer Jahrestagung. Unter dem Titel „Vor 100 Jahren: Eine Revolution, die die Welt veränderte“ stehen die Oktoberrevolution 1917 und die Folgen der kommunistischen Machtübernahme im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung. Mehr...

Meldung vom 06.06.2017

kommunismusgeschichte.de — Bundesstiftung Aufarbeitung startet neue Wissensplattform

Unter www.kommunismusgeschichte.de präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort umfangreiche Informationen und Materialien zur Kommunismusgeschichte. Die Wissensplattform wird mittelfristig alle Ausgaben des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) als E-Book zugänglich machen. Zum Start der Website sind dort nicht nur die Jahrgänge 2005 bis 2015 der wichtigsten deutschsprachigen Jahresschrift zur Kommunismusgeschichte durchsuchbar. Mehr...

Meldung vom 04.06.2017

6. Internationales Symposium „European Remembrance“ in Brüssel

Zum sechsten Mal findet vom 6. bis 8. Juni das internationale Symposium „European Remebrance“ statt. Unter dem Titel „Violence in the 20th century history: commemorating, documenting, educating“ diskutieren in Brüssel Expertinnen und Experten auf zahlreichen Podien und in Workshops über den Umgang mit den Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, wie die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts in unterschiedlichen Zusammenhängen erinnert, dokumentiert und vermittelt werden kann. Mehr...

Meldung vom 03.06.2017

Internationale Konferenz zur Aufarbeitung in Slowenien am 05. Juni 2017

Die schwierige Aufarbeitung von Diktatur und Krieg in Slowenien ist Thema der internationalen Konferenz „Dealing with the Past: Challenges of the Reconciliation Process in Slovenia“ am 05. Juni 2017 in Ljubljana. Mehr...

Meldung vom 02.06.2017

Denkmal für Freiheit und Einheit: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt Bundestagsbeschluss

Aus Anlass des Beschlusses des Deutschen Bundesstages zur Errichtung des Denkmals für Freiheit und Einheit vom 01. Juni erklärt die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky: „Wir freuen uns, dass das Denkmal für Freiheit und Einheit endlich realisiert wird. Damit wird dem Mut der Menschen, die in der DDR für demokratische Veränderungen eingetreten sind, ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die besondere Form des Denkmals macht deutlich, dass Menschen auch in scheinbar aussichtlosen Situationen Veränderungen erreichen können. Zugleich setzt das Denkmal einen wichtigen Kontrapunkt zum wiedererrichteten Stadtschloss.“ Mehr...

Meldung vom 01.06.2017

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert DDR-Forschung

Mit einer neuen Förderrichtlinie will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die DDR-Forschung stärken und eine breitere Vermittlung deren Ergebnisse in der Gesellschaft ermöglichen. Durch die Förderung sollen neue Untersuchungen zum SED-Unrecht, zur Gesellschaft in der DDR sowie zu den Transformationsprozessen seit 1989/90 angeregt werden. Mehr...

Meldung vom 29.05.2017

Karl Wilhelm Fricke erhält Aufarbeitungspreis für sein Lebenswerk

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur würdigt erstmals Engagement für Freiheit und Demokratie

Der Journalist und Publizist Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke wird am 15. Juni für sein Lebenswerk mit dem Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgezeichnet, der 2017 erstmals verliehen wird. „Wie kaum ein anderer hat sich Karl Wilhelm Fricke vor und nach 1989 mit der Repression in der DDR auseinandergesetzt, seine sachlichen und faktenreichen Analysen als Autor und jahrelanger Redakteur des Deutschlandfunks sind bis heute von herausragender wissenschaftlicher Bedeutung“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 24.05.2017

Podiumsdiskussion am 06.06.: Vorbild oder Zerrbild - Lässt sich von der DDR-Schule lernen?

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die dritte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« widmet sich am 6. Juni der Rolle der DDR-Schule in der gesamtdeutschen Bildungsdebatte. Wirkt die DDR im ostdeutschen Schulwesen bis heute nach? Gibt es pädagogische Ansätze des untergegangenen Staates, von denen Deutschland mit seinen aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zur erfolgreichen Bildungsnation profitieren könnte? Mehr...

Meldung vom 24.05.2017

Faszinosum Revolution: Tagung vom 25. bis 27.05 in Tübingen

Vom 25. bis 27.05. findet in Tübingen eine internationale Tagung unter dem Titel "Faszinosum Revolution: Verheißung oder Bedrohung? Osteuropäische und globale Perspektiven" statt. 100 Jahre Oktoberrevolution sind der Anlass, um sowohl über die historische Rolle des Kommunismus als auch über die Revolution als einen Modus des beschleunigten und radikalen sozialen Wandels nachzudenken. Mehr...