Aktuelles

Meldung vom 13.06.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Gesetzliche Fristen für Rehabilitierung und Entschädigung von Diktaturopfern sollten aufgehoben werden

Zum Jahrestag des 17. Juni 1953 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Bedeutung des Volksaufstandes in der DDR: „Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 ist ein zentrales Ereignis der deutschen Freiheitsgeschichte. Mit ihrem Protest haben die Menschen damals deutlich gemacht, dass die DDR eine Diktatur war, die sich letztlich auf die Waffengewalt der Sowjetunion und der eigenen Sicherheitskräfte stützen musste“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Neben dem öffentlichen Gedenken an die massenhaften Proteste und die Opfer der politischen Repression sei es heute jedoch entscheidend, wie mit den Betroffenen umgegangen werde, so Anna Kaminsky weiter. Mehr...

Meldung vom 12.06.2017

Veranstaltungsnachlese zur Podiumsdiskussion am 06.06.: Vorbild oder Zerrbild - Lässt sich von der DDR-Schule lernen?

Die dritte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« widmete sich am 6. Juni der Rolle der DDR-Schule in der gesamtdeutschen Bildungsdebatte. Wirkt die DDR im ostdeutschen Schulwesen bis heute nach? Gibt es pädagogische Ansätze des untergegangenen Staates, von denen Deutschland mit seinen aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zur erfolgreichen Bildungsnation profitieren könnte? Mehr...

Meldung vom 10.06.2017

Vor 19 Jahren: Zweite Enquete-Kommission zur SED-Diktatur legt ihren Abschlussbericht vor

Am 10. Juni 1998 legte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit" ihren über 300-seitigen Abschlussbericht vor. Nach sechs Jahren endete damit die intensive parlamentarische Auseinandersetzung mit dem Erbe der DDR, nachdem am 20. Mai 1992 die erste Enquete-Kommssion „Aufarbeitung der Geschichte und der Folgen der SED-Diktatur" eingesetzt worden war. Mehr...

Meldung vom 09.06.2017

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 6/2017 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 08.06.2017

Petition zur Freilassung des Vorsitzenden von Memorial in Karelien

Seit dem 13. Dezember 2016 ist der Historiker und Vorsitzende der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial in Karelien Jurij Dmitriev inhaftiert. Am 1. Juni hat der Prozess gegen den Wissenschaftler begonnen, der durch seine jahrzehntelangen umfangreichen Nachforschungen zum Großen Terror in Karelien während der Stalin-Ära bekannt geworden ist. Es ist maßgeblich ihm zu verdanken, dass die Massenhinrichtungsstätte Sandarmoch sowie etliche weitere Massengräber in dieser Region aufgefunden wurden. Mehr...

Meldung vom 08.06.2017

Jahrestagung ehemaliger Gefangener des GULag vom 8. bis 10. Juni 2017 in Berlin

Die Mitglieder der Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion treffen sich vom 8. bis 10. Juni 2017 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu ihrer Jahrestagung. Unter dem Titel „Vor 100 Jahren: Eine Revolution, die die Welt veränderte“ stehen die Oktoberrevolution 1917 und die Folgen der kommunistischen Machtübernahme im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung. Mehr...

Meldung vom 06.06.2017

kommunismusgeschichte.de — Bundesstiftung Aufarbeitung startet neue Wissensplattform

Unter www.kommunismusgeschichte.de präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort umfangreiche Informationen und Materialien zur Kommunismusgeschichte. Die Wissensplattform wird mittelfristig alle Ausgaben des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) als E-Book zugänglich machen. Zum Start der Website sind dort nicht nur die Jahrgänge 2005 bis 2015 der wichtigsten deutschsprachigen Jahresschrift zur Kommunismusgeschichte durchsuchbar. Mehr...

Meldung vom 04.06.2017

6. Internationales Symposium „European Remembrance“ in Brüssel

Zum sechsten Mal findet vom 6. bis 8. Juni das internationale Symposium „European Remebrance“ statt. Unter dem Titel „Violence in the 20th century history: commemorating, documenting, educating“ diskutieren in Brüssel Expertinnen und Experten auf zahlreichen Podien und in Workshops über den Umgang mit den Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, wie die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts in unterschiedlichen Zusammenhängen erinnert, dokumentiert und vermittelt werden kann. Mehr...

Meldung vom 03.06.2017

Internationale Konferenz zur Aufarbeitung in Slowenien am 05. Juni 2017

Die schwierige Aufarbeitung von Diktatur und Krieg in Slowenien ist Thema der internationalen Konferenz „Dealing with the Past: Challenges of the Reconciliation Process in Slovenia“ am 05. Juni 2017 in Ljubljana. Mehr...

Meldung vom 02.06.2017

Denkmal für Freiheit und Einheit: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt Bundestagsbeschluss

Aus Anlass des Beschlusses des Deutschen Bundesstages zur Errichtung des Denkmals für Freiheit und Einheit vom 01. Juni erklärt die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky: „Wir freuen uns, dass das Denkmal für Freiheit und Einheit endlich realisiert wird. Damit wird dem Mut der Menschen, die in der DDR für demokratische Veränderungen eingetreten sind, ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die besondere Form des Denkmals macht deutlich, dass Menschen auch in scheinbar aussichtlosen Situationen Veränderungen erreichen können. Zugleich setzt das Denkmal einen wichtigen Kontrapunkt zum wiedererrichteten Stadtschloss.“ Mehr...