Aktuelles

Meldung vom 30.04.2018

Vor 50 Jahren erschien erste Chronik zu Menschenrechtsverletzungen in der Sowjetunion

Heute vor 50 Jahren, am 30. April 1968, erschien in Moskau die erste Nummer des Samsidat-Bulletins „Chronik der laufenden Ereignisse“. Der maschinengeschriebene Report enthielt Informationen über rechtswidrige Verfolgungen und Menschenrechtsverletzungen in der Sowjetunion, zusammengetragen von den Akteuren der Menschenrechtsbewegung in der UdSSR. Von Anfang versuchte der KGB, das Erscheinen der Blätter zu verhindern, dennoch wurde die Chronik mit zeitweiligen Unterbrechungen über anderthalb Jahrzehnte herausgegeben. Mehr...

Meldung vom 26.04.2018

Begleitband zur Ausstellung "Voll der Osten" erschienen

Das Buch mit allen Fotos und Texten aus der Ausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR" ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Mehr...

Meldung vom 26.04.2018

Diskussion am 8. Mai: Renaissance des Kommunismus? Diskussion zur Ideengeschichte der 68er

Zweiter Teil der Reihe »Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest«

Berlin, 26.04.2018. Rosa Luxemburg, Che Guevara, Leo Trotzki oder Mao Tse-tung waren Leitbilder der Studentenbewegung der späten 1960er-Jahre, mit der eine Renaissance marxistischer Ideen einherging. Während die Protestbewegung im Westen unter den Bedingungen der freiheitlichen Demokratie nach Wegen zur Verwirklichung eines kommunistischen Ideals suchte, verweigerten sich die poststalinistischen Diktaturen im Osten mit aller Macht den westlich-marxistischen Ideen und der Möglichkeit eines »Dritten Weges«, ja selbst einem »Sozialismus mit menschlichem Antlitz«, wie er 1968 in Prag versucht wurde. Mehr...

Meldung vom 22.04.2018

Neu in der Veranstaltungsnachlese: "1968: Mythos Ost – Mythos West"

Auch für ihre Veranstaltungsreihe "Das doppelte 1968: Hoffnung – Aufbruch – Protest" stellt die Bundesstiftung Aufarbeitung zu jedem Termin eine Veranstaltungsnachlese mit Fotos und Audiomitschnitt bereit. Mehr...

Meldung vom 19.04.2018

Premiere der Dokumentation „Moskau. Lubjanka. Ein Platz mit Geschichte“ am 24. April

Film von Kerstin Nickig in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Lubjanka – wenige Orte rufen so starke Assoziationen hervor, wie dieser im Zentrum Moskaus gelegene Platz. Als Sitz des sowjetischen Geheimdienstes NKWD, später des KGB erinnert der Platz an massenhafte willkürliche Verhaftungen, an Folter und Erschießungen. Die Filmemacherin Kerstin Nickig sprach für ihren neuen Dokumentarfilm „Moskau. Lubjanka. Ein Platz mit Geschichte“ mit verschiedenen Menschen, deren persönliche Geschichte und Gegenwart mit einer Adresse am Lubjanka-Platz verbunden sind. Der Film thematisiert nicht nur die Vergangenheit, sondern zeigt auch, wie gespalten die heutige russische Gesellschaft in ihrer Bewertung der Geschichte ist. Mehr...

Meldung vom 18.04.2018

April-Ausgabe des Stiftungsnewsletters erschienen

Die vierte Ausgabe des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" 2018 ist erschienen und informiert über aktuelle Aktivitäten der Bundesstiftung Aufarbeitung im April und Mai. Mehr...

Meldung vom 17.04.2018

Neue Interviews mit GULag-Zeitzeugen als Podcast online

Seit 2017 veröffentlicht die Bundesstiftung Aufarbeitung ausgewählte Interviews mit ehemaligen Lagerhäftlingen als Podcast. Jetzt sind vier weitere Interviews und Begleitmaterial zu den Lebensgeschichten der Zeitzeugen online. Mehr...

Meldung vom 10.04.2018

Prager Frühling und Studentenbewegung: Mythen über 1968 in Ost und West

Auftakt der Veranstaltungsreihe »Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest« am 10. April

»1968« ist nach 50 Jahren zu einem Mythos geworden. Welche Projektionen mit diesem besonderen Jahr verbunden sind und wie sie bis heute wirken, ist Thema der ersten Veranstaltung der Reihe »Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest« am 10. April. Dabei werden die Mythen im Mittelpunkt stehen, die sich aus der Studentenbewegung im Westen und dem Prager Frühling im Osten speisen, sowie die Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Folgen der historischen Entwicklungen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Es diskutieren der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum, der Historiker Professor Rainer Eckert, die ehemalige sächsische Landtagsabgeordnete Antje Hermenau sowie der Autor und Politologe Albrecht von Lucke. Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin Gemma Pörzgen. Mehr...

Meldung vom 05.04.2018

Veranstaltungsreihe „Das doppelte 1968“: 50 Jahre Revolte in West und Ost

Das Jahr 1968 steht heute für eine deutliche Zäsur der deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte und als Chiffre für ein Jahrzehnt des Aufbegehrens, der Emanzipation und des gesellschaftlichen Wandels. Während im Westen die Studentenbewegung die Verhältnisse und Autoritäten in Frage stellte, geriet im Osten Europas der Staatskommunismus sowjetischer Prägung durch den „Prager Frühling“ und dessen Niederschlagung in eine tiefe Krise. Mehr...

Meldung vom 30.03.2018

Angebot für Lehrer: Geolino-Poster zur deutschen Teilung im Klassensatz

Lehrer können jetzt für ihre Klassen bei der Bundesstiftung Aufarbeitung ein Poster bestellen, das Kindern zwischen 9 und 13 Jahren die Geschichte der innerdeutschen Grenze schildert. Mehr...