Aktuelles

Meldung vom 27.04.2016

Podiumsdiskussion am 3.05.: Ost-Berlin, West-Berlin, Ganz-Berlin: Von der geteilten zur vereinten Stadt

Zweiter Teil der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die Vergangenheit und Gegenwart Berlins ist Thema der zweiten Veranstaltung der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“ am 3. Mai. In Berlin waren die deutsche Teilung und der Kalte Krieg so deutlich spürbar wie an kaum einem anderen Ort. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 wurde die Trennung der Millionenmetropole in Ost und West zementiert, beide Teile nahmen unter den Bedingungen der Systemkonkurrenz unterschiedliche Entwicklungswege. Als die Mauer am 9. November 1989 fiel, wurde der Weg zur Vereinigung der geteilten Stadt wie des ganzen Landes frei gemacht. Die Bundeshauptstadt Berlin ist heute wieder das politische und kulturelle Zentrum Deutschlands, eine Metropole mit großer Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Mehr...

Meldung vom 25.04.2016

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt dauerhafte Finanzierung der Robert-Havemann-Gesellschaft

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die Entscheidung des Bundes und des Landes Berlin, der Robert-Havemann-Gesellschaft (RHG) ab 2018 ihre dringend benötigte institutionelle Absicherung zuzusprechen. Damit ist der Fortbestand dieses zentralen Archivs der DDR-Opposition gesichert. Mehr...

Meldung vom 22.04.2016

Gesprächsrunde mit Mirsad Tokaca am 28. April

Am 28. April 2016 wird der ehemalige Beauftragte der „War Crime Commission“ für Bosnien-Herzegowina, Mirsad Tokaca in der Bundesstiftung Aufarbeitung zu Besuch sein. Von 13 - 15 Uhr ist eine Gesprächsrunde mit ihm geplant, in der er über die Probleme bei der Vergangenheitsaufarbeitung in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien sprechen und natürlich auch für die Diskussion zur Verfügung stehen wird. Mehr...

Meldung vom 18.04.2016

Stellungnahme zu den Empfehlungen der Expertenkommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde

Die Expertenkommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde hat am 12. April ihre Empfehlungen öffentlich vorgestellt. Danach soll die Behörde in ihrer heutigen Form aufgelöst und die Akten der Staatssicherheit ab 2019 an das Bundesarchiv gegeben werden. Mehr...

Meldung vom 17.04.2016

20. Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung zur Zwangsvereinigung von SPD und KPD vom 22. bis 24.04. in Rostock

Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist das Thema des 20. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen vom 22. bis 24. April in Rostock. Mehr...

Meldung vom 12.04.2016

Podiumsgespräch am 18.04.: Archive als Akteure der Aufarbeitung

Vor welchen Herausforderungen und Chancen, aber auch vor welcher Verantwortung stehen Archive bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft? Wie können sie dazu beitragen, begangenes Unrecht zu „heilen“ und Verbrechen zu bestrafen? Welchen „Wahrheitsgehalt“ haben die von Diktaturen gesammelte Dokumente? Mehr...

Meldung vom 11.04.2016

Erste bundesweite Bildungskonferenz zur Nachkriegsgeschichte im Unterricht

200 Lehrkräfte und Multiplikatoren diskutieren am 22. und 23. April in Hamburg

Bei der Bildungskonferenz „Kontraste, Verflechtung und Abgrenzung: Deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte als Gegenstand des Schulunterrichts“ wird am 22. und 23. April in Hamburg erstmals bundesweit darüber diskutiert, wie die Geschichte nach 1945 im Schulunterricht behandelt werden soll. Rund 200 Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu der Tagung erwartet, die das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Verbindung mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. und dem Fachverband Geschichte und Politik Hamburg organisieren. Ein Anlass der Konferenz ist die Entscheidung des Hamburger Schulsenators, ab 2017 die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in das Zentralabitur Geschichte aufzunehmen. Mehr...

Meldung vom 07.04.2016

Veranstaltungsnachlese: "Geschlossene Gesellschaft. Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in der DDR und in (Ost-)Deutschland" vom 5. März

Die erste Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« versuchte zu ergründen, inwieweit die Wurzeln des heutigen Rechtsextremismus in Ostdeutschland in die Geschichte der DDR zurückreichen, welche Einflüsse aus dem Westen nach der Wiedervereinigung wirksam wurden und welche Rolle die unterschiedlichen Systemerfahrungen in beiden Landesteilen bei der Ausprägung und Verbreitung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit spielen. Mehr...

Meldung vom 06.04.2016

Bundesweit 900 Gedenkorte zu kommunistischer Diktatur, Teilung und Einheit

Dokumentationsband „Orte des Erinnerns“ in dritter, überarbeiteter Neuauflage erschienen

Mehr als 900 Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen erinnern an die kommunistische Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR und ihre Opfer. Der Band „Orte des Erinnerns“ erläutert anhand kurzer Texte die Geschichte und Bedeutung der einzelnen Orte, ergänzt mit 331 farbigen Abbildungen. Mehr...

Meldung vom 25.03.2016

Veranstaltungsnachlese: "Die Oktoberrevolution und ihre Bilder in den Köpfen" vom 23. März

Welche Bilder erzeugte die Oktoberrevolution bei den Zeitgenossen, welches Bild haben wir heute? Bei der vierten Veranstaltung aus der Reihe „Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instru-mentalisierung – Rezeption“ gingen die Filmwissenschaftlerin Dr. Anna Bohn (Cinemathek Zentral- und Landes-bibliothek Berlin) und der Historiker Prof. Dr. Thomas Lindenberger (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) in ihrem Vortrag insbesondere auf die politische Instrumentalisierung und Rezeption von Bildern ein. Mehr...