Aktuelles

Meldung vom 13.07.2016

Projektfonds zur Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2017 des Landes Berlin

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt Mittel zur Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte, die in Berlin realisiert werden. Insbesondere Projekte zu den Themen Nationalsozialismus, SED-Diktatur, Kolonialismus, Migrations- und Demokratiegeschichte sind förderfähig. Mehr...

Meldung vom 12.07.2016

Veranstaltungsnachlese vom 4. Juli: "Vergangenheit mit Zukunft? Die Aufarbeitung der SED-Diktatur – Bilanz und Perspektiven"

Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Mehr...

Meldung vom 11.07.2016

Geförderte Ausstellung „Hilferufe aus Riesa“ eröffnete am 10. Juli im Stadtmuseum Riesa

Die „Riesaer Petition zur vollen Erlangung der Menschenrechte“ von 1976 ist die Geschichte des bis dahin größten Zusammenschlusses von Regimegegnern in der DDR seit dem 17. Juni 1953. Bei den Unterzeichnern handelte es sich ausschließlich um Ausreiseantragsteller, die aus unterschiedlichen Gründen in der Bundesrepublik Deutschland leben wollten. Mehr...

Meldung vom 04.07.2016

Neue Publikation "Flucht und Ausreise aus der DDR" von Anna von Arnim-Rosenthal erschienen

Die neue Publikation "Flucht und Ausreise aus der DDR" von Anna von Arnim-Rosenthal, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 01.07.2016

Veranstaltungsnachlese vom 28. Juni: "Die Macht der Erinnerung - GULAG-Gedenken in Russland" - Filmpräsentation und Diskussion

Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, in dem unter Stalin bis zu 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden und unzählige ihr Leben verloren? Am 28. Juni 2016 wurde in der Bundesstiftung Aufarbeitung der Film "Die Macht der Erinnerung - GULAG-Gedenken in Russland" von Kerstin Nickig präsentiert und diskutiert. Er widmet sich der GULAG-Gedenkstätte im ehemaligen Straflager Perm-36. Mehr...

Meldung vom 28.06.2016

Vergangenheit mit Zukunft? Diskussion über Bilanz und Perspektiven der Aufarbeitung am 04.07.

Diskussion am 4. Juli mit Experten und Fachpolitikern in Berlin

Was soll die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland zukünftig leisten? Ist die „Aufarbeitungslandschaft“ vital und lebendig oder über die Jahre ermüdet und erstarrt? Hat die historisch-politische Bildungsarbeit angesichts extremistischer Tendenzen als Schule der Demokratie versagt? Führende Vertreter von Opferverbänden, Aufarbeitungseinrichtungen und politischer Bildung, Wissenschaftler sowie Fachpolitiker debattieren am Montag, 4. Juli in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über diese Fragen. Mehr...

Meldung vom 22.06.2016

Film und Diskussion am 28.06.: Die Macht der Erinnerung – Wie wird der GULAG heute in Russland gesehen?

Filmvorführung und Diskussion zum Umgang mit dem stalinistischen Lagersystem

Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG und die Millionen Opfer des sowjetischen Straflagersystems? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm „Die Macht der Erinnerung – GULAG-Gedenken in Russland“ der Filmemacherin Kerstin Nickig nach, die am 28. Juni in der Bundesstiftung Aufarbeitung gezeigt wird. Schon unter Chruschtschow und dann in den 1990er Jahren wurden viele Opfer der stalinistischen Terrorherrschaft rehabilitiert, eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Gang gesetzt. Dieser Prozess wurde jedoch in den vergangenen Jahren teilweise in sein Gegenteil verkehrt: Stalin wird in russischen Geschichtsbüchern als „effektiver Manager“ gelobt, nach aktuellen Umfragen glauben 42 Prozent der Menschen in Russland, dass die Repressionen des Diktators notwendig für den Aufbau des Landes gewesen seien. Mehr...

Meldung vom 22.06.2016

"Es muss demokratisch aussehen": Fachtagung zur Rolle der Blockparteien in der DDR am 27.06. in Erfurt

„Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten“ - Bei einer gemeinsamen Fachtagung der Stiftung Ettersberg, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutieren Expertinnen und Experten über die Rolle der Blockparteien in der SED-Diktatur. Mehr...

Meldung vom 20.06.2016

Veranstaltungsnachlese vom 14. Juni: »Wir wollten was tun.« Jugendlicher Widerstand vor dem Volksaufstand am 17. Juni 1953

Anlässlich des 63. Jahrestages des Volksaufstands nahm die Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung am 14. Juni 2016 dessen Vorgeschichte in den Blick. Der frühe Widerstand von Jugendlichen gegen die Diktatur in der SBZ / DDR ist weithin in Vergessenheit geraten. Aber gerade die Erfahrungen der sich auflehnenden Jugendlichen können heutige Schülerinnengenerationen für die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sensibilisieren. Mehr...

Meldung vom 17.06.2016

Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR

An vielen Orten wird heute an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR erinnert. Damals gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße, um gegen die kommunistische Diktatur zu protestieren. Die Streiks und Demonstrationen für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und die Wiedervereinigung Deutschlands wurden nach kurzer Zeit von sowjetischem Militär gewaltsam niedergeschlagen. Dennoch bleibt der 17. Juni 1953 eines der zentralen Daten der deutschen Freiheitsgeschichte. Mehr...