Aktuelles

Meldung vom 16.06.2016

Internationaler Workshop: Ost-West-Konflikt im europäischen Kommunismus

Konferenz zum 40. Jahrestag der letzten europäischen Kommunistenkonferenz in Ost-Berlin 1976

Im Juni 1976 kamen die kommunistischen Parteien Europas zum letzten Mal zu einer gemeinsamen Konferenz in Ost-Berlin zusammen. Das sowjetorientierte Lager wollte mit der Konferenz eine Spaltung der kommunistischen Bewegung Europas verhindern, die sich nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“, dem daraufhin entstandenen Eurokommunismus und eigenständiger Wege einiger osteuropäischer KPs andeutete. Mehr...

Meldung vom 16.06.2016

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 6/2016 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 14.06.2016

„Wir wollten was tun“: Veranstaltung zum Widerstand von Jugendlichen vor dem 17. Juni 1953

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den Volksaufstand in der DDR und dessen Vorgeschichte

Mit K.O.-Tropfen standen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit in der Nacht zum 5. Mai 1953 in Werner Borks Wohnung zur gewaltsamen „Herausholung“ bereit. Nur durch Zufall konnte der damals 21-Jährige seiner Verhaftung entgehen, im letzten Moment gelang Bork die Flucht in den Westen. Mehr...

Meldung vom 14.06.2016

Tätigkeitsbericht 2015 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist erschienen

Der neue Tätigkeitsbericht der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für das Jahr 2015 ist erschienen. Er lädt zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr ein, in dessen Mittelpunkt die Erinnerung an das Ende der deutschen Teilung vor 25 Jahren stand und informiert über die Vielzahl an geförderten und eigenen Projekten, Veranstaltungen und Publikationen des Jahres 2015. Mehr...

Meldung vom 10.06.2016

Beschluss des Deutschen Bundestages zur Stärkung der Aufarbeitung der SED-Diktatur

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung vom 9. Juni 2016 mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD den Antrag „Die Aufarbeitung der SED-Diktatur konsequent fortführen“ verabschiedet. Neben Empfehlungen zum weiteren Umgang mit den Unterlagen der Staatssicherheit sprechen sich die Abgeordneten für die Stärkung der dezentralen Aufarbeitung als gesamtdeutsche Aufgabe aus. Mehr...

Meldung vom 09.06.2016

Veranstaltungsnachlese vom 7. Juni: Die Suche nach dem Osten. Die DDR in den Medien

Wie war die DDR wirklich? Immer weniger Menschen können diese Frage aus ihrem eigenen Erleben beantworten. Die Nachgeborenen, aber auch viele Bundesbürger, die im Westen aufgewachsen sind, gewinnen ihr Wissen über den untergegangenen SED-Staat hauptsächlich aus den Medien. Mehr...

Meldung vom 07.06.2016

Bayerisches Fernsehen zeigt „Die Story – Der vergessene 17. Juni 1953“ am 8. Juni 2016

Am 17. Juni 2016 jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 63. Mal. Damals gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße, um gegen die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Was als sozialer Protest auf den Straßen Berlins begann, entwickelte sich binnen weniger Stunden zum Massenprotest gegen die kommunistische Diktatur im ganzen Land. Mehr...

Meldung vom 02.06.2016

Podiumsdiskussion am 09.06.: Die Oktoberrevolution in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur

Abschlussveranstaltung der zehnteiligen Reihe „Talking about a Revolution!“

Die Oktoberrevolution hat Deutschland und Europa nachhaltig geprägt: Erstmals übernahm 1917 eine kommunistische Bewegung die Staatsgewalt in einem Land, zahlreiche Staaten folgten. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instrumentalisierung – Rezeption“ wird am 9. Juni über die Bedeutung der Oktoberrevolution in der heutigen deutschen und europäischen Erinnerungskultur diskutiert werden. Mehr...

Meldung vom 31.05.2016

Podiumsdiskussion am 7.06.: Die Suche nach dem Osten - Geschichtsbilder der DDR in den Medien

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“

Welche Bilder der DDR wurden von den Medien nach deren Untergang geprägt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten Podiumsdiskussion der Reihe „Deutschland 2.0“ am 7. Juni. Denn das Wissen über die ehemalige DDR gewinnen die Nachgeborenen, aber auch viele im Westen aufgewachsene Bundesbürger vor allem aus den Medien. Mit zahlreichen Filmen, Fernseh- und Radiobeiträgen, Büchern und Berichten wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem „nicht alles schlecht gewesen ist“. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Mehr...

Meldung vom 30.05.2016

Workshop am 14. Juni: Die verstörte Realität - Filmarchive des bulgarischen Geheimdienstes

2012 stieß die bulgarische Journalistin Diana Ivanova auf mehr als 1.000 vom bulgarischen Innenministerium produzierte Filme. Darunter fanden sich Spielfilme und Dokumentationen genauso wie Beobachtungen und Verhöre. Seit einigen Jahren zeigt Diana Ivanova die Filme in ihrer Heimat, um bei ihrem Publikum ein neues Nachdenken über die kommunistische Vergangenheit Bulgariens in Gang zu setzen. Mehr...