Aktuelles

Meldung vom 23.02.2016

Internationale Konferenz zum Stand der Aufarbeitung in Albanien

Vor 65 Jahren erschütterte im Februar 1951 ein Bombenattentat auf die sowjetische Botschaft Albaniens Hauptstadt Tirana. Obwohl die wahren Urheber und Hintermänner des Attentats im Dunkeln blieben, markierte der Bombenanschlag den Beginn einer neuen Säuberungs- und Terrorwelle gegen albanische Intellektuelle und Oppositionspolitiker, die als Terroristen gebrandmarkt, verschleppt und ermordet wurden. Das albanische Aufarbeitungsinstitut „Institute For The Studies Of Communist Crimes And Consequences” (ISCCA) hat aus Anlass dieses Attentats und der darauf folgenden Repressionswelle am 26. Februar zu der Tagung „The fate of the western intellectual elite under the terror of the communist dictatorship” eingeladen. Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky, ist mit dem Präsidenten der Republik Albanien, Bujar Nishani, und dem Deutschen Botschafter in Albanien, Hellmut Hoffmann, als Ehrengast zu dieser internationalen Konferenz eingeladen. Mehr...

Meldung vom 17.02.2016

Konspiration und Kommunismus: Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2016

Jahrbuch dem Grundprinzip kommunistischer Parteiarbeit gewidmet

„Konspiration und Kommunismus“ ist das Thema des „Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2016“, das am 2. März im Berliner Metropol Verlag erscheint. Konspiration zählte von Beginn an zu den Grundprinzipien kommunistischer Parteiarbeit. Ende des 19. Jahrhunderts in Europa und im zaristischen Russland selbst politischer Verfolgung ausgesetzt, entwickelte die revolutionäre Linke in ihrer konspirativen Arbeit ungeahnte Dynamiken. Mehr...

Meldung vom 16.02.2016

Neuer Vorstand der Bundesstiftung Aufarbeitung nimmt die Arbeit auf

Am 15. Februar konstituierte sich der neue Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem mit der ehemaligen thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Geschichtsdidaktikerin Professorin Waltraud Schreiber (KU Eichstätt) und dem Kölner Historiker Professor Ralph Jessen drei neue Gesichter angehören. Jessen wurde zum Stellvertreter des neuen und alten Vorstandsvorsitzenden Rainer Eppelmann gewählt, der gemeinsam mit dem DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe seit Gründung der Stiftung 1998 Vorstandsmitglied ist. Mehr...

Meldung vom 16.02.2016

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 2/2016 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 12.02.2016

Demokratie und Diktatur nach 1945 im Klassenzimmer: Bundesstiftung Aufarbeitung auf der Didacta 2016

Wie vermittelt man das Spannungsverhältnis von Demokratie und Diktatur nach 1945 im Klassenzimmer? Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur präsentiert ihre Angebote bei der Didacta, die 2016 in Köln stattfindet. Mehr als 900 Aussteller sind auf Europas größter Bildungsmesse vertreten, rund 80.000 Besucher werden erwartet. Mehr...

Meldung vom 11.02.2016

Berlinale 2016: Geförderter Kurzfilm über das Frauengefängnis Hoheneck im Wettbewerb

Der Kurzfilm „Kaputt“ über das zentrale Frauengefängnis der ehemaligen DDR in Hoheneck und das Schicksal weiblicher politischer Gefangener wird am 16. Februar um 16 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs „Berlinale Shorts“ erstmals öffentlich gezeigt. Der Film von Alexander Lahl und Volker Schlecht entstand mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung. Mehr...

Meldung vom 04.02.2016

Filmvorführung am 12.02.: Honeckers Gastarbeiter – Fremde Freunde in der DDR

Dokumentation über die DDR-Vertragsarbeiter am 12. Februar in der St. Bartholomäus-Kirche

Die Dokumentation „Honeckers Gastarbeiter – Fremde Freunde in der DDR“ von Tom Franke und Lutz Rentner beleuchtet ein bisher wenig bearbeitetes Thema der DDR-Zeitgeschichte: Zehntausende Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam und Mosambik, aber auch aus anderen sozialistischen „Bruderstaaten“ arbeiteten seit Mitte der 1960er Jahre in den Betrieben der DDR. Die Vertragsarbeiter kamen im Namen der internationalen Solidarität ins Land, nicht zuletzt aber um den Bedarf nach billigen Arbeitskräften zu decken. Mehr...

Meldung vom 03.02.2016

Buchpräsentation am 11.02.: Das Ende des Imperiums. Was aus der Sowjetunion wurde

Mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums endete 1991 nicht nur der Kalte Krieg endgültig. 15 Teilrepubliken betraten als neue unabhängige Staaten die politische Bühne. Ein Vierteljahrhundert später stehen sich Russland und die Ukraine feindlich gegenüber, der Konflikt beschwört die Angst vor einem neuen Ost-West-Konflikt. Was ist aus den sowjetischen Republiken geworden? Eine Antwort geben der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel in ihrem Buch „Das Ende des Imperiums“, das am 11. Februar in der Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert wird. Mehr...

Meldung vom 02.02.2016

Veranstaltungsnachlese: "Die Oktoberrevolution — ihre Vorgeschichte und Verlauf" mit Jörg Baberowski

Die russische „Oktoberrevolution“ veränderte 1917 die Weltgeschichte. Nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki formierte sich erst in Europa und bald global die kommunistische Weltbewegung, die die parlamentarische Demokratie allenfalls als Steigbügel für den eigenen Herrschaftsanspruch betrachtete. Die zehnteilige Vortragsreihe „Talking about a Revolution!“ eröffnete am 26. Januar Jörg Baberowski, der sich mit der Realgeschichte des historischen Ereignisses auseinandersetzte. Mehr...

Meldung vom 29.01.2016

Der „Kracher von Moskau“: Das erste deutsch-sowjetische Fußballspiel nach 1945

Das erste Fußballspiel zwischen den Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion am 21. August 1955 war nicht nur sportlich, sondern vor allem politisch eine Sensation: Bevor die beiden Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten, wurden die amtierenden Weltmeister um Fritz Walter zu einem Freundschaftsspiel nach Moskau eingeladen.
Wenige Momente in der Sportgeschichte ließen die politischen Wogen so hoch schlagen: Die Nachricht über das Spiel zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern wurde öffentlich sehr kontrovers diskutiert. Der Dokumentarfilm „Der Kracher von Moskau“, eine Koproduktion von Zeitzeugen-TV, rbb und SWR mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung, widmet sich diesem Sportereignis erstmals mit bislang unbekannten, sensationellen Filmaufnahmen aus deutschen und russischen Archiven und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Mehr...